Schlagwörter

, ,

Der typische Hawaiianer, wie man sich ihn hierzulande meist vorstellt, ist gemütlich, gelassen, hat immer ein Lächeln auf den Lippen, ist herzlich und hat einen großen, dicken Bauch, auf dem er stets seine Ukulele abstützen kann. Hawaiianische Frauen sind allesamt in der Blüte ihres Lebens und wunderschön, tragen Hula-Röcke, Blumen im Haar und sind den ganzen Tag am Tanzen und Hüfte schwingen vor lauter Glückseligkeit. Dass diese Menschen, genau wie wir, einen Alltag mit all seinen kleinen und größeren Sorgen haben wird hierbei gerne vergessen. 

#20140530-20140530-DSC_6303

Dennoch. Der typische Hawaiianer (egal ob Mann oder Frau) ist tatsächlich sehr gelassen. Sehr in sich ruhend, sehr freundlich, herzlich, lebensfroh, mit seinem Land verbunden… und er lacht und genießt sehr gerne. Kurzum: Er ist ein Charme-Bolzen, der einen verführt sich selbst ins Leben zu stürzen, die eigenen Komplexe ein wenig vergessen zu lassen und die konstante Selbstkritik, die wir uns selbst auferlegen, von einem abfallen zu lassen. So sehr steckt es an, dass man sich, wieder zu Hause angekommen, erst einmal über sich selbst wundert und viele Dinge auf einmal ganz anders wahr nimmt. 

20140518-20140518-DSC_4835

Eng mit der hawaiianischen Kultur und Lebensfreude verbunden ist die Esskultur. Und die zieht genau so in ihren Bann, wie die Hawaiianer selbst. Sie ist bunt! Wie das Land. Ein allgegenwärtiger Mix aus westlichen und (südost-) asiatischen Einflüssen, und sie verführt sowohl mit diesen Gegensätzen, als auch mit ein paar Traditionsgerichten, dem stets frischen Zustrom an Köstlichkeiten aus dem Meer und der schieren Masse an frischem, tropischem Obst und Nüssen. Lasst uns also, bevor es weiter zu den Vulkanen geht, eine Foodie-Tour rund um Oahu unternehmen und uns in all den angebotenen Köstlichkeiten verlieren.

Esskultur und Traditionsgerichte

20140518-20140518-DSC_4854

Die Menschen auf Hawaii lieben gutes Essen! Aus vielen Restaurants weht einem schon am frühen Morgen ein verführerischer Barbecue-Duft entgegen, an einigen Stränden stehen Grillstellen zum Austoben bereit und wie oft sieht man nachmittags oder am Wochenende kleine und große Ansammlungen von Menschen auf öffentlichen Plätzen, wo zusammen gegrillt, gefeiert, gegessen und genossen wird.

20140519-20140519-DSC_5134

Ganz stolz ist man hier auf die Traditionsgerichte und die gibt es reichlich. Angefangen beim Kalua Pork (Schwein in der Erdgrube gegart), über Loco Moco (ein unscheinbares aber köstliches Gericht aus Spiegelei auf Burgerpatty auf Klebereis und alles ertränkt in einer feinen Sauce), Laulau (in Taroblättern gedämpftes Fleisch) bis hin zu Shaved Eis (Eiskristalle mit buntem Sirup übergossen) oder Pupu (Snacks und Vorspeisen in jeglicher Form) ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und wer nach drei Wochen Hawaiiurlaub noch keinen Happen Poke (roher, marinierter Fisch in Marinade) probiert oder keinen einzigen Schluck Kokoswasser aus einer frisch aufgemachten, eisgekühlten, reifen Nuss getrunken hat, der hat etwas verpasst! 

20140518-20140518-DSC_4829

In jedem noch so kleinen Örtchen gibt es einmal pro Woche einen Farmer’s Market und je kleiner der Ort um so herzlicher geht es hier zu. Angefangen bei lokalem Obst und Gemüse, Eiern von glücklichen Hühnern, Nüssen aus dem eigenen Garten und fangfrischem Fisch, sowie grasgefüttertem Fleisch, findet man hier kleine Fressbuden mit leckeren Häppchen.

Es gibt Kaffee vom Feld nebenan, bunt-gemischte Handwerkswaren und solch köstliche Sachen, wie Kokos-Macadamia-Erdnussbutter mit Honig, selbst gemachte Marmelade mit Chili und Ananas oder von Hand gestampften Taro.  

20140518-20140518-DSC_4850

Am besten gefallen hat uns hier der Wochenmarkt in Kailua, der jeden Sonntag auf dem Grundstück der Elementary School abgehalten wird und auf dem sich die braun gebrannten Surfer freudestrahlend mit ihrem Angebot (und einer nicht enden wollenden Bereitschaft für Fotos zu posieren) tummeln.

20140518-20140518-DSC_4839

Zusätzlich zu den Farmer’s Markets findet man an den Straßenrändern innerhalb und außerhalb der Ortschaften oft kleine Stände von Händlern, die frisches Obst wie Mangos, Ananas, Papayas und mehr anbieten. Hier oder auf den Märkten einzukaufen lohnt sich deutlich mehr als in den Supermärkten der Großkonzern-Ketten zu tun und macht auch viel mehr Spaß.

Neben Obst gibt es hier auch massenweise Kokosnüsse und es lohnt sich allemal so eine frische, eisgekühlte Nuss zu kaufen, sie sich anschneiden zu lassen und mit einem Strohalm das köstliche Wasser daraus zu schlürfen. Erfrischung vom Feinsten und kein Vergleich zum abgepackten Kokoswasser aus Supermärkten!

20140517-20140517-DSC_4816

Noch mehr Obst – Lanikai Juice

Mitten in der Innenstadt Kailuas liegend war diese kleine, schnuckelige Saftbar eine unserer liebsten Eroberungen im Urlaub und bis zum letzten Tag auf dieser bezaubernden Insel unser erstes Ziel an jedem Morgen. Die Bezeichnung „Saftbar“ reicht kaum aus um zu beschreiben, was hier geboten wird. Lanikai Juice verkauft Obstprodukte: hauptsächlich Smoothies, allerdings auch frisch gepresste Säfte und „Müsli-Schüsseln“. Man setzt hier viel auf lokal angebautes Obst und es gibt sogar ein Sortiment aus Bio-Produkten. Die Becher, in denen man seinen Drink bekommt, sind biologisch abbaubar. Eine feine Sache. Ja, auf Hawaii wird Umweltschutz immer größer geschrieben. 

20140521-20140521-DSC_5205

Der Laden ist zu jeder Zeit rappelvoll. Die Locals stehen Schlange um einen Smoothie zu bestellen oder um mit einer Obstschüssel in den Tag zu starten. Ein gutes Zeichen! Es duftet köstlich nach frischen Früchten und die Bestellungen werden vor den eigenen Augen in Hochleistungsmixern zubereitet. Die Auswahl, die auf großen Tafeln neben der Theke zum Einsehen an der Wand angepriesen wird, ist anfangs überwältigend, doch lohnt es sich hier einfach das erstbeste was einen anlacht zu bestellen bzw. sich durchzuprobieren.

20140519-20140519-DSC_4974

Neben den Smoothies, die hier mit erfrischenden Eiswürfeln gemixt werden und bei den hawaiianischen Temperaturen zu jeder Tageszeit eine reine Wohltat sind, sind die Obstschüsseln sehr zu empehlen. Sie bestehen aus einer Art Obstsorbet bzw. geeistem Fruchtpüree, das mit Knusper-Müsli, etwas Honig und schließlich mit Ananas- und Bananen-Stückchen getoppt wird. Eine ganz feine Sache und, wie auch die Smoothies, perfekt ausbalanciert. Unsere Lieblinge, müssten wir uns festlegen: Die Hula Bowl, der Coconut Chia und der Pitaya Smoothie.

20140520-20140520-DSC_5148

Ganz dekadent: Smoothies bestellen, einpacken und ab damit an den Stadtstrand. Herrlich!

Teddy’s Bigger Burgers

20140518-20140518-DSC_4871

Entfernen wir uns für einen Moment vom erfrischenden und allzu gesunden Essen und wenden uns dem Fast Food zu. Wer Burger mag und in Kailua Urlaub macht, muss zumindest einmal bei Teddy’s einkehren. Es gibt einen Burger… und den in vielen verschiedenen Varianten. Groß, größer, am größten, mit Pommes oder anderer Beilage und nach Herzenswunsch aufstockbar. Sauce, Topping, extra Topping… hier wird wirklich jeder Geschmack bedient. Wie fast überall auf Hawaii bieten sie hier an eine Avocado auf den Burgerpatty zu packen. Wer das noch nicht ausprobiert hat, sollte das dringend mal nachholen. Es schmeckt traumhaft. 

20140519-20140519-DSC_4962

Die Burger bei Teddy’s werden allesamt frisch zubereitet und ausgerufen, sobald die Bestellung fertig ist. Wer sich zum Burger ein Bier gönnen mag, darf es selbst mitbringen – die Burger-Bude besitzt keine Alkohollizenz, erlaubt aber BOYB (Bring your own beer).

Buzz’s Original Steakhouse

20140518-20140518-DSC_4826

Buzz’s Original Steakhouse ist schon ein ganz anderes Kaliber und war ein Tipp unserer Gastgeber in Kailua. Das Restaurant liegt direkt gegenüber vom Stadtstrand und es ist sehr verführerisch nach einem langen Tag an Sand und Meer dort einzukehren. Hier herrscht (wie überall auf Hawaii) die übliche Restaurant-Etikette der USA, zudem werden die Strandgäste gebeten, sich etwas überzuziehen. Gerade am Abend duldet man keine ärmellosen Shirts bei den Herren oder Bikini-Bekleidung bei den Damen – in Kailua, und gerade in Strandnähe, läuft man hauptsächlich schlicht in seinen Badeklamotten herum. 

20140519-20140519-DSC_5132

Laut unserem Reiseführer soll der Service im Buzz’s eher mau sein, wir haben davon nichts gemerkt. Eher im Gegenteil! Wir hatten selten so herzliche Kellner wie hier. Die Speisekarte zu Mittag ist eine andere als am Abend: Mittags gibt es viele Burger (der Jack Daniels BBQ Burger ist der reine Wahnsinn!) und Snacks, abends wird meist das große Barbecue aufgefahren. Bei Buzz’s gibt es zudem jeden Tag die Catches of the Day beim Fisch: Zwischen drei verschiedenen Fischen des Tages kann man sich seinen Liebling heraussuchen und wiederum zwischen drei Zubereitungsarten wählen.

Daily Specials haben sie hier auch und es lohnt sich diese zu nutzen; jedes Mal hätten wir weinen mögen, als die Teller alle waren. Kleine Kostprobe gefällig? Kokos-Shrimps mit Gemüse Tempura und zweierlei Dipp, Seafood-Pasta mit Schwertfisch, Hummer, Garnelen und der leckersten Sauce, die wir je zu Nudeln hatten, und nicht zuletzt eine Surf- and Turf Auswahl an Thunfisch, Schweinerippchen und Rinderfilet vom BBQ-Grill (alles perfekt nach Wunsch bis zur richtigen Garstufe zubereitet).

20140518-20140518-DSC_4827

Eiswasser geht hier, wie in allen Restaurants in Hawaii auf’s Haus, Buzz’s versorgt einen jedoch auch mit lokalen Bieren, hauseigener Limo und leckeren Cocktails. Die sehr ausgiebige Salatbar gibt’s bei jedem bestellten Hauptgang (Entree) beim Abendessen gratis dazu, doch sollte man aufpassen hier Platz zu lassen, denn die Portionen auf den Tellern sind gigantisch! 

Haleiwa Joe’s

Halewia Joe’s, noch ein Tipp von unserem Gastgeber Joe und für uns eine der empfehlenswertesten Entdeckungen, liegt in Kane’ohe, dem Nachbarort von Kailua. Das Restaurant mit dem typisch hawaiianischem Mix von westlicher und östlicher Küche im Angebot, liegt am Rand der Haiku Gardens und bietet von den Fensterplätzen, die bevorzugt frühen Gästen vergeben werden, einen herrlichen Ausblick auf den kleinen Park. Die Terrasse des Restaurants ist vielmehr ein Balkon, der sich direkt über einem kleinen See mit Steg befindet, und bietet einen wunderbaren Blick auf die Bergkette im Hintergrund. Die Aussicht verzaubert jeden, der zum ersten Mal hier Platz nimmt. Zudem dudelt die landestypische Musik durch die Lautsprecher… einfach nur schön ist es hier!

20140521-20140521-DSC_5197

Das Restaurant bietet feine Spezialitäten an, wie gedämpften Fisch in Teeblättern, Lachsfilet mit Furikake-Kruste oder Poke in verschiedensten Varianten. Poke muss man auf Hawaii unbedingt einmal probiert haben! Wie schon gesagt handelt sich um rohen, gewürfelten Fisch (sehr beliebt ist hier Thunfisch) in Marinade. Diese besteht meist aus dem Grundgerüst Sesamöl, Sesam und Sojasauce, ist aber beliebig aufstock- bzw. variierbar. Haleiwa Joe’s bietet vier verschiedene Variationen an und hat sogar einen Hauptgang im Angebot, bei dem man sich durch alle vier Haussorten durchprobieren kann. 

Die Desserts sind auch hier großartig! In die Key Lime Pie (hier ein amerikanischer Käsekuchen mit „Zitrusinfusion“) hätten wir uns am liebsten reingelegt…

Foto 3-1

Gyotaku

Wer die asiatische Küche liebt, sollte ins Gyotaku gehen! Das japanische Restaurant befindet sich etwas außerhalb der Innenstadt Kailuas, auf dem Weg zur kleinen Halbinsel im Norden. Mitten auf dem Parkplatz des Aikahi Shopping Centers ist es dort kaum zu übersehen und schon von weitem schlägt einem ein köstlicher Duft entgegen, der Appetit macht. Im Angebot sind unter anderem verschiedene Sushi-Platten, aber auch Fleisch- und Fischgerichte, sowie Nudeln. Mit den „Bento“-Sets kann man sich zu serviertem Reis, Gemüsepickles und Misosuppe je nach Hunger aus mehreren Angeboten sein Set zusammen stellen – schön, wenn man sich durchprobieren mag. 

Das Sushi hier ist übrigens sehr zu empfehlen, ebenso die Häppchen und wer noch niemals Zaru Soba oder Udon-Nudeln gegessen hat, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten.

Foto 1-1#

Auch hier ist das Nachtisch-Angebot sehr verlockend und zu meiner Freude sehr japanisch. Hier lohnt es sich mutig zu sein und schlicht das erstbeste zu bestellen um zu schauen, wie es schmeckt. Uns begeisterte beispielsweise die Adzukibohnen-Suppe mit Mochi: eine leicht honigsüße Suppe aus gekochten und fast vollständig pürierten Bohnen mit cremigen Klebereis-Bällchen als optischen und geschmacklichen Kontrast. 

Daiichi Ramen

Ebenfalls japanisch und sehr zu empfehlen (wenn auch nur für die Gerichte und nicht unbedingt für den Service) ist das Daiichi Ramen, gegenüber vom Gyotaku.

20140520-20140520-DSC_5135

Hier gibt es hauptsächlich Ramen, japanische Nudelsuppen, und dies in verschiedensten Varianten. Sehr zu empfehlen sind die Suppen mit Ramen-Nudeln, ansonsten heißt es auch hier: unbedingt probieren!

Whole Foods

Wer nicht jeden Tag essen gehen, aber dennoch nicht auf gutes Essen verzichten möchte, der kann im Whole Foods in der Innenstadt von Kailua einkaufen; direkt gegenüber von Lanikai Juice. Der Supermarkt setzt auf Bio-Produkte, lokale Lebensmittel werden entsprechend gekennzeichnet und das Angebot ist groß. Von Obst über Gemüse, gute Backwaren (sogar richtiges Brot!) und einer schönen Auswahl an Weinen und Bieren, gibt es hier auch Bio-Kosmetik und andere Bio-Produkte. Einkaufstüten aus Stoff stehen hier hoch im Kurs und auch mit der Verpackung der Lebensmittel hält man sich weitestgehend zurück.

Sehr begeistern tut die Ecke mit Müsli, Nüssen und Hülsenfrüchten. Kanister reihen sich hier an Kanister, allesamt voll gepackt mit verschiedenen Müslisorten, bei denen man sich nach Herzenswunsch bedienen kann. Man kann mixen, wie man mag und sich so viel nehmen, wie man braucht. An der Wand gegenüber das Gleiche mit Nüssen, Linsen, Bohnen, Zucker und mehr.

Food Trucks, Shrimp Shack

20140520-20140520-DSC_5158

Überall entlang der Nordküste sieht man sie: Die Food Trucks, die ab dem späten Vormittag ihr Angebot an frisch zubereitetem Essen für hungrige Strandbesucher und Vorbeifahrende anbieten. Was sich so schlicht Imbissbude nennt, ist allerdings sehr gute und tatsächlich frische Küche. Von Seafood über Surf- & Turf, Barbecue, asiatisch, europäisch, Eis und mehr ist alles dabei, so dass wirklich jeder Geschmack bedient wird und man sich kaum entscheiden kann, wo man zuerst halten soll. 

Ein Stopp lohnt sich allerdings auf alle Fälle, nämlich an der Shrimp Shack in der Nähe vom Punalu’u Beach Park. Die Shrimp Shack ist auf der ganzen Insel bekannt. Wenn Du jemandem im Süden sagst, Du warst heute Mittag bei der Shrimp Shack essen, weiß jeder sofort Bescheid, bekommt strahlende Augen und fragt begeistert, ob Du die Garlic Shrimps probiert hast. 

20140520-20140520-DSC_5166

Die knallgelbe Shrimp Shack bietet, wie der Name schon sagt, hauptsächlich Shrimps an. Allesamt fangfrisch und direkt auf Bestellung zubereitet. Serviert werden sie mit zwei Kellen Reis (überall auf Hawaii besteht ein Gericht oft aus dem Grundgerüst zwei Kellen Klebereis plus…) und Dipp, meist einer Knoblauchbutter. Sehr zu empfehlen sind, neben dem „Signature Dish“, auch die Kokosnuss-Shrimps: grobe Kokosraspeln umhüllen die Garnelen mit einer knusprigen Panade und der mitgereichte Mango-Dipp rundet das Ganze hervorragend ab. Die berühmten Knoblauch-Shrimps werden mit einer scharfen Barbecue-Sauce und reichlich Knoblauchbutter gebraten, und dies perfekt auf den Punkt. Es ist eine Wonne die buttrige Sauce bis auf den letzten Tropfen mit dem Reis aufzusammeln. 

20140520-20140520-DSC_5189

Die Knoblauch-Shrimps machen zudem Spaß beim Essen; die Schale muss abgepult werden, bevor man das saftige Innere genießen kann… viele verzichten drauf und schieben sich die Shrimps so in den Mund um den Inhalt rauszulutschen. Die Sauce, mit der die Shrimps überzogen sind, schmeckt einfach zu gut um dies nicht zu tun. Zur Erfrischung empfiehlt sich zudem eine Tasse Kona Iceberg; eine Art Eiskaffe mit heißem Kona Kaffee, in dem eine Portion Vanilleeis thront. Sehr fein. 

20140520-20140520-DSC_5178

Ted’s Bakery

Dieses kleine Takeout-Bäckerei ist ebenfalls auf ganz Oahu bekannt. Ted’s Bakery befindet sich gegenüber vom Sunset Beach an der Nordküste. Sie haben hier ein ausgezeichnetes Angebot für den Mittagshunger, beispielsweise Loco Moco, doch hauptsächlich gibt es Kuchen und Gebäck für die Zuckersüchtigen unter uns. Die Kuchen kann man sich in der gewünschten Art und Größe aus den Kühlregalen aussuchen und draußen gibt es einige Tischchen an denen man es sich bequem machen kann. 

20140517-20140517-DSC_4552

Ted’s Bakery ist die Heimat der berüchtigten „Chocolate Haupia Cream Pie“ und diese sollte man unbedingt probiert haben, wobei auch der Apfelkuchen ein wahres Suchtpotential darstellt. Die Schokoladen-Pie besteht aus einem Mürbeteigboden, auf den Schokopudding und Kokoscreme geschichtet werden, was schließlich mit einer Sahnehaube abgedeckt wird… göttlich! Ja, die Kalorien pro (sehr sättigendem) Stück wollen wir gar nicht erst wissen, aber hey, im Urlaub darf man schließlich sündigen!

20140517-20140517-DSC_4559

Kokolani Chocolates

Last but not least sollte man sich das Schokoladen-Geschäft im Herzen von Kailua nicht entgehen lassen. Kokolani Chocolates verarbeitet ausschließlich hawaiianischen Kakao zu köstlichster Schokolade. So findet man eine feine Auswahl an Trinkschokolade, Schokotafeln und feinsten Pralinen. Verbinden lässt sich ein Besuch hier ganz ausgezeichnet mit einem Stadtbummel um sich zwischendrin eine kleine, feine Stärkung zu gönnen. Unsere Empfehlung sind die Kokos-Limetten-Pralinen; sie zergehen im Mund wie Butter!

20140522-20140522-DSC_5211

Hier endet sie auch schon, unsere kulinarische Tour. Eine ganze Woche durften wir auf Oahu verbringen, und doch war es fast zu wenig, denn wir hätten noch so viel mehr probieren und entdecken wollen. Eins ist jedenfalls klar: Wir müssen zurück! Und ich hoffe, ich habe Euch mit diesem Bericht auch ein ganz kleines bisschen Appetit darauf gemacht… 

Advertisements