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Ihr wohnt in oder um Stuttgart oder kommt ab und zu mal zu Besuch? Und Ihr mögt England, Tee – guten Tee – , leckere Kekse oder andere kleine süße Happen? Oder gleich alles auf einmal? Dann hab ich genau das richtige für Euch!

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Mitten in Stuttgart, in einer kleinen Einbahnstraße, die von der Olgastraße abzweigt, befindet sich ein kleines Stückchen anglophiles Paradies für Teeliebhaber auf Erden. Draußen hängt er schon: der Union Jack, und geht man dann zwei drei Stufen nach unten und öffnet die Tür wird man freudig begrüßt, als würde man schon immer hier her gehören.

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„The English Tearoom“ in der Weißenburgstraße 29 wird von Lynn und Christian, „waschechten Engländern“, wie sie sich selbst beschreiben, betrieben und das mit Leib, Herz und Seele.

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Die Teeauswahl ist grandios, man wird professionell und zuvorkommend beraten, darf auch Probe trinken, nebenbei an verführerischen Keksen knabbern, und bekommt dafür die schnuckeligsten Teetassen in die Hand gedrückt, die man je gesehen hat.

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Neben den klassischen Schwarzteesorten, findet man von Oolong über weißen und grünen Tee bis hin zu Sencha, Matcha und dem dafür benötigtem Zubehör alles, was das Herz begehrt… und das in hervorragender Qualität.

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Schaut man sich dann noch weiter um lachen einen englisches Porzellan, die köstlichsten Kekse und „biscuits“ der Welt aus kleinen britischen Manufakturen und allerlei kleine Mitbringsel an, wie beispielsweise feinster Kakao, kleine Schokotafeln, Marmelade, Bücher über Tee und solche Art von Kleinigkeiten die jedem England-Liebhaber ein seliges Lächeln ins Gesicht zaubern.

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Neugierig geworden? Dann besucht doch The English Tearoom entweder direkt in Stuttgart, im Internet auf der Homepage oder bei Facebook und lasst Euch von all den Köstlichkeiten verzaubern.

Seminar im English Tearoom: „Japanische Tees“

Wir hatten zudem das Glück für letztes Wochenende zwei begehrte Plätze in ihrem Seminar über japanische Tees zu ergattern. Somit fanden wir uns am Sonntag Nachmittag mit 10 weiteren Teilnehmern im English Tearoom ein und ließen uns einführen in die wundersame Welt der Tees. Nach einer kurzen, geschichtlichen Einführung, ein paar Worten zur Teeproduktion und den verschiedenen Sorten in Japan ging es schon los mit dem ersten japanischen Grüntee; einem Aufguss eines sehr milden, angenehm-weichen Sakura No Mukashi Senchas. Wie alle Tees, die im weiteren Verlauf des Nachmittags in unseren Tassen landen würden, eine kleine Rarität. Die verkosteten Tees wurden allesamt von Familien angebaut, teils von Hand gepflückt, und in liebevollster Arbeit, wie man sie fast nur in Japan kennt, weiter verarbeitet. Das schmeckt man.

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Besonders beeindruckt haben uns der Morimoto Fukamushi Sencha von der Familie Marimoto aus Miyazaki, ein aromatischer und doch so milder Tee, von dem wir am Schluss auch einen Beutel mitnahmen, sowie der Morimoto Shiraoe, ein wahrer Geheimtipp, den man sogar kalt aufgießen kann. Aus jüngsten Knospen, Blättern und Stängeln produziert sieht er in der Tasse sehr hell und mild aus, überzeugt aber mit einem intensiven Geschmack. Noch mehr beeindruckt haben uns die kräftigeren Teesorten, allesamt während des Wachstums für eine gewisse Dauer beschattet, was sie grüner und aromatischer macht. Beim ersten Schluck des Tamaryokucha Gold ging ein Aufruf durch den Raum; mit so einem kräftigen und intensiven Geschmack, der so lange im Mund bleibt hat wohl kaum einer der Teilnehmer gerechnet. Getoppt wurde dies dann nur noch durch den Go En – einem Tee, der in einer Kooperation und nach alter Tradition produziert wurde.

Zuletzt durften wir noch von dem spannendsten Tee des Nachmittags kosten: dem Sae Midori Kamairi Cha – von der Familie Miyazaki aus Miyazaki, welche die Blätter von Hand geerntet hat und sie (statt wie normalerweise üblich) zu bedampfen trockener Hitze ausgesetzt und somit quasi geröstet hat. Unglaublich köstlich und wenn man bedenkt, dass nur 25 kg davon produziert wurden, weiß man ihn gleich noch mehr zu würdigen.

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Den Abschluss sollte dann ein köstlicher Matcha machen – der Keiko Matcha Supreme, von dem auch eine Dose mit zu uns nach Hause durfte.

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Um den Nachmittags vollends abzurunden gab es im Anschluss noch köstliches, japanisches Essen von der bezaubernden Kyoko Scheiffele, die mit Ihrem hervorragendem Bento-Service „SoyoSoyo Lunch“ ein Teil der ersten Gastro-WG in Deutschland ist.

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Über „loses Sushi“ im Glas und Sushi in Röllchen, Frühlingsrollen mit Edamame (grünen Sojabohnen), Kabeljau mit Zitrone, Hühnchen mit Miso bis hin zu Flugmangostückchen zum Nachtisch konnte man sich satt Essen bis die Bäuche platzen, nebenbei noch einen frisch aufgegossenen Genmaicha oder Hojicha probieren und sich mit den anderen Teilnehmern unterhalten.

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Ein rundum perfekter Nachmittag – herzlichen Dank hierbei noch einmal an Lynn und Christian für die wunderbare Zeit und an Kyoko für dieses köstliche Essen.

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Wer am Wochenende nicht dabei war: nicht traurig sein! Lynn & Christian geben regelmäßig Seminare zu Tee im Allgemeinen und ab und an auch zu einem Sonderthema wie am Sonntag. Aber informiert Euch frühzeitig, denn die Plätze sind knapp und heiß begehrt!

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