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Geht es Euch auch so, dass Ihr spätestens ab Mitte Januar den Kalender ein wenig vordrehen wollt? Die Tage werden langsam wieder länger, am Wochenende wird man beim Ausschlafen schon von herrlichem Vogelgezwitscher geweckt und sobald die Sonne sich für ein paar Stündchen zeigt, erlebt man ein trügerisches Gefühl von Frühling. Dabei lässt dieser noch eine schöne Zeit auf sich warten. Gegen den Winterblues helfen die ersten Sommerpläne mit ausgiebigem Wälzen von Reiseführern und Tagträumen von fernen Orten. Und wenn man sich dann noch Unterstützung von seinen Leibspeisen holt und diese mit karibischer Kokos-Note auffrischt, vergeht auch der längste Januar wie im Flug.

Dass Kokosnuss zu meiner heiß geliebten Basilikum-Pesto passt hätte ich tatsächlich niemals für möglich gehalten. Doch es funktioniert ganz wunderbar! Die Kokosnote harmoniert herrlich mit dem Basilikum und lässt einen bei jedem Happen von fernen Sandständen mit klarem, türkis-blauen Meer unter brutzelnder Sonne träumen, wie es bei mir sonst nur die Songs der Beach Boys schaffen. Glücklicherweise wächst Basilikum auch während der kalten Jahreszeit auf dem Fensterbrett!

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Basilikum-Kokos-Pesto

Zutaten für 1 Glas

  • 1 Topf Basilikum
  • 1 guter EL Kokosöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • ein gutes Stück Parmesan, frisch gerieben
  • Kokosraspeln
  • etwas Salz
  • 1 Spritzer Zitronen- oder Limettensaft

Zubereitung

Von der Basilikum-Pflanze die kompletten Stängel abschneiden (die Stiele kann man in Pesto super mitessen, in ihnen steckt herrlich viel Aroma!) und in eine Schüssel füllen. Das Kokosöl und die geschälte Knoblauchzehe dazu geben, einen großzügigen Schuss Olivenöl darüber gießen und mit dem Pürierstab zu einem Brei häckseln.

Nun etwas Parmesan und Kokosraspeln hinzu geben, bis die Masse streichbar ist. Abschmecken und nach eigenem Belieben mit weiterem Parmesan, Kokosraspeln, Zitronensaft, Öl und/oder Salz abschmecken. In ein verschließbares Gefäß füllen, mit etwas Öl bedecken und im Kühlschrank lagern.

Ich esse Basilikum-Pesto am liebsten zu Spaghetti, auf geröstetem Brot, zu Garnelen oder auch mal einfach pur. Im Sommer auch sehr gerne zu Tomaten… Göttlich!

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