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Schon sind wir beim vorletzten Türchen am Adventskalender gelandet und obwohl ich mich frage, wie das alles nur so schnell gehen konnte, stehe ich nun schon ungeduldig mit den Füßen scharrend in den Startlöchern für morgen. Der Baum ist geputzt, die Bude ebenso, die ersten Weihnachtsgäste sind schon da und die Küche glüht vor lauter Betriebsamkeit.

Somit sitzen wir schon ganz entspannt zu Hause, trinken Kaffee, knabbern Plätzchen, futtern Lebkuchen und Stollen, atmen den Duft vom Weihnachtsbaum und Festtagsgewürzen ein und erfreuen uns an der ruhigen Zeit und vor allem der Zeit miteinander. Unsere Geschenke stehen schon unterm Baum und machen so richtig Laune auf die Bescherung am morgigen Abend.

Da zum Weihnachtsfest bei uns auch die Weihnachtsmärchen nie fehlen dürfen, dudelt hin und wieder die Musik von Drei Haselnüsse für Aschenbrödel durch die Stube und zaubert uns ein seliges Lächeln ins Gesicht und ins Herz, während wir alle wie gebannt davor sitzen und wie jedes Jahr aufs Neue mitfiebern, ob Aschenbrödel am Ende wirklich ihren Prinzen bekommt.

Dazu gibt’s einen ehrlichen, simplen Eintopf, der wärmt, sättigt und die Seele erfreut – was gibt es besseres um die Vorfreude aufs vor der Tür stehende Fest anzuheizen. Ganz im Sinne von den Drei Haselnüssen besteht der Hauptanteil dieses Gerichts aus Linsen, welche in einer Brühe samt ein paar Kartoffeln und Möhrchen in Glückseligkeit gekocht werden. Wem es wichtig ist, der schnippelt sich am Schluss noch ein paar Wiener Würstchen in die Schüssel, doch auch ohne hat man ein köstliches Gericht, das glücklich macht.

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Aschenbrödels Linseneintopf

Zutaten für 4 Personen

  • 300 g braune Linsen
  • 2 EL Speckwürfel (wer mag – wer nicht mag: Räuchertofu wäre eine super Alternative für eine vegetarische Variante)
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1-2 getrocknete Chilischoten
  • 1-1,5 Liter Brühe nach Wahl
  • 250 g Möhren
  • 250 g festkochende Kartoffeln
  • 1 gutes Stück Ingwer (bei uns locker walnussgroß)
  • Weißweinessig
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Wer Muße hat weich die Linsen 2 Stunden in kaltem Wasser ein. Wer keine hat, kann’s bleiben lassen.

Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Knoblauch und Ingwer schälen und grob hacken. Die Chilischote fein hacken. Die Möhren schälen, klein würfeln und letztendlich auch die Kartoffeln schälen und in etwas größere Würfel schneiden.

Wer nichts gegen ein wenig Speck hat lässt diesen nun in einem großen Topf aus und brät ihn leicht knusprig. Wer Speck nicht isst, steigt jetzt ein.

Einen Schuss Öl in den Topfboden geben und bei niedriger Temperatur erhitzen. Die Frühlingszwiebeln hinein geben und für mehrere Minuten andünsten, dann den Knoblauch, den Ingwer und die Chilischoten dazu geben. Ebenfalls kurz andünsten, dann die Linsen, die Brühe, die Möhren und die Kartoffeln hinzu geben.

Aufkochen, dann die Temperatur herunter schalten, so dass der Eintopf nur noch sanft vor sich hin köchelt. Alles für 45 Minuten garen lassen. Am Schluss mit viel Salz, ordentlich Weißweinessig und etwas Pfeffer abschmecken und heiß servieren.

Der Eintopf lässt sich wunderbar vorbereiten und kann mehrere Stunden durchziehen bzw. hervorragend im Kühlschrank gelagert werden.

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Last but not least

Und da Weihnachten das Fest der Liebe ist, gibt es jetzt noch ein paar Links für Euch, voller Last Minute Kleinigkeiten, die sich herrlich verschenken oder einfach so rasch wegfuttern lassen und einem so im Handumdrehen die Wartezeit bis zur Bescherung verkürzen.

In diesem Sinne läute ich nun auf meinem Blog die Weihnacht ein und wünsche Euch allesamt ein frohes Fest zusammen mit Euren Lieben. Lasst Euch reichlich beschenken, lasst die Seele baumeln, genießt das Festessen bis Ihr (beinahe!) platzt und habt eine rundum herrliche Zeit!
Eure Ylva

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