Schlagwörter

, , , , , , , , ,

Spürt Ihr sie schon? Die Besinnlichkeit und die (Vor-)Freude der Weihnachtszeit? Bei uns ist sie noch nicht ganz zu fühlen. Der Alltag stellt sich trotz der baldigen Feiertage nicht ein und es gibt viel zu tun. Dennoch: hier und da schleicht sich die Weihnachtsstimmung doch in unser Heim und wir glauben fest daran: bald bleibt sie bei uns!

Doch was kann man tun um den Prozess etwas anzukurbeln? Uns helfen immer wieder Kerzenschein en masse und haufenweise selbst gebackene Pfefferkuchen, Kokosmakronen und anderes Gebäck, das mit seinen weihnachtlichen Gewürzen betört. Dazu holen wir uns unser Räucherset vom Mittelaltermarkt hervor und verbrennen etwas Harz mit Kräutern, welche die Bude in ein wahres Duftmeer verwandeln und atmen glücklich die Gerüche ein. Zudem darf das ein oder andere Beisammensein nicht fehlen… es gibt immerhin nichts schöneres als sich in dieser Zeit mit Freunden zu treffen oder neue Bekanntschaften zu schließen, allesamt Plätzchen zu futtern, es sich gemeinsam gemütlich zu machen und einfach zu quatschen.

Hilft das alles nichts, wird es schon langsam ernst. Nun ist schon der dritte Advent und so allmählich wird man wibbelig. Ist es normal, dass man noch gar nichts fühlt? Dass man auch beim Klang von „Stille Nacht, heilige Nacht“ keinen selig-verträumten Glücksmoment verspürt? Geht es den anderen auch so, dass sie selbst bei den kitschigsten Weihnachtsfilmen, angefangen beim „Kleinen Lord“, über „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ oder „Love Actually“ unruhig mit den Füßen scharren, da sich ständig das Gewissen meldet und einem zuflüstert, dass da noch die Küche zu putzen ist? Schnee liegt auch noch nicht, der helfen könnte… Aber warum denkt man bei Mütze, Schal und Handschuhen nur daran, dass man glücklicherweise noch keinen Schnee schippen musste anstatt daran, dass ohne Schneegestöber selbst der Weihnachtsmann seinen Schlitten nicht benutzen kann? Vielleicht ist das Ganze mit der Weihnachtswiese und Herrn Sumsemann auch nur ein Märchen?

Nein, so weit wollen wir lieber nicht gehen! Vielleicht hilft ja so ein Tässchen Punsch! Wenn es kribbelnd die kalten Hände wärmt und einen von innen ordentlich durchheizt könnte es ja sein, dass man sein Leben so langsam doch entschleunigt bekommt, innehält und sagen kann: „Ja! Jetzt ist Weihnachten!“

Probieren wir es doch einfach einmal aus, würde ich sagen. Der fruchtige Punsch schmeckt auf jeden Fall köstlich und durch die Zitrusfrüchte wohlig-weihnachtlich und dennoch irgendwie erfrischend. Mich macht er jedes Mal auf’s Neue süchtig und ich könnte ihn tassenweise runterspülen. Das Gute daran: er wird ohne Alkohol gemacht und ist trotzdem mit das Köstlichste, was es zur Weihnachtszeit nur geben kann.

20131214-DSC_0237

Stimmungsvoller Weihnachtspunsch mit ohne Alkohol

Zutaten für ca. 1 Liter

  • 1 l heller Traubensaft
  • 3 Bio-Orangen (mit verzehrbarer Schale!)
  • 2 Bio-Zitronen (mit verzehrbarer Schale!)
  • 35 g Kandis* oder anderer Zucker
  • 2 Zimtstangen
  • 3 Nelken

Zubereitung

Die Zitrusfrüchte mit heißem Wasser abspülen. Die Zitronen und zwei Orangen auspressen. Die dritte Orange in Scheiben schneiden. Alle Zutaten in einen Topf geben und langsam erhitzen.

Und schon ist Euer Punsch fertig! Ich wünsche Euch allen einen herrlichen 3. Advent!
Eure Ylva

*PS

Findet Ihr nicht auch, dass Kandis mit sehr viel Fantasie so ein ganz kleines Bisschen an Crystal Meth erinnert? Nö? Nein, ich bin keineswegs unter die Junkies gegangen! Ich suche lediglich nach einem Grund noch bei dem herrlichen Blog-Event von Sabrina und Steffen mitzumachen. Die beiden haben nämlich dazu aufgerufen Suchbegriffe zu verbloggen.

Manchmal ist es wirklich zum Schreien komisch durch welche Suchbegriffe mancher Leser hier auf dieser Seite landet. Ihr wollt eine Kostprobe? Der beste und absurdeste Suchbegriff aller Zeiten war: „Mein Crystal Meth kommt mir zu feucht vor!“ Naja, aufgelöst in diesem Punsch wundert mich das auch kein bisschen!

Advertisements