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Ohne meinen morgendlichen Espresso (oder einen zweiten gleich danach) geht bei mir morgens ja gar nix. Ich brauche ihn um in die Gänge zu kommen, meinen Kopf anzukurbeln und mich selbst irgendwie wachzurütteln.

Somit dachte ich mir neulich beim Backen: Warum mache ich eigentlich keinen Kaffee in Kuchenform? So quasi zum Mitnehmen. Zum Verschenken im Büro. So als Energiekick. In einer Variante, in der er nicht kalt wird und abgestanden schmeckt. Und die dann noch garantiert kleckerfrei ist.

Also hab ich die Rührschüssel gezückt, die Espressomaschine zum Laufen gebracht und herrliche Cappuccino-Mini-Gugls gebacken.

EspressoGugls

Verwendet habe ich hierfür einen ganz besonderen Espresso. Nämlich die Espressobohnen von Christof Feichtinger. Einem ganz feinem Kaffee aus fairem Handel und von super Qualität. Die Kaffeesorten von Feichtinger werden alle in Guatemala angebaut und auch dort geröstet.

Espresso_Huehuetenango#

Bildquelle: Storykitchen

Zudem kommen die Kaffee- bzw. Espressobohnen einer Sorte von ein und dem selben Anbaugebiet. Das kennt man ja schon von Wein: Jeder Weinberg hat seinen eigenen Charakter und gibt diesen an das Endprodukt ab. So ist es auch beim Kaffee, nur dass es hierbei eher üblich ist die Bohnen von überall her zu mischen.

Feichtinger#

Bildquelle: Storykitchen

Anders bei Feichtinger. Und nicht nur das: Der Name auf der Kaffeepackung sagt sogar aus welchem Anbaugebiet der Kaffee genau kommt. Richtig klasse! Zudem wird der Kaffee lange und schonend geröstet, was ihn besonders schmackhaft und bekömmlich macht. Kurzum: Er ist einfach lecker, fair und nachhaltig. Und was gibt es besseres?

Diesen Espresso habe ich jedenfalls verwendet, mit etwas Milch vermischt und dann in wunderhübsche Mini-Gugl verbacken. Und ach ja: der Espresso war auch schon in diesem herrlichen Tiramisu aus dem Blumentopf. Lecker!

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Die Mini-Guglhüfer (ja, das heißt ganz korrekt Guglshupfs, aber „-hüpfer“ find ich einfach schöner!) waren so verführerisch und lecker, dass alle 14 Stück schon am Abend des nächsten Tages alle waren. Sie fanden alle ihre Bestimmung im Büro und bei lieben Kollegen und waren ratzeputz weg.

Getoppt habe ich die Küchlein schlicht und einfach mit einer Glasur aus Milch und Puderzucker, sowie etwas Kakaopulver.

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Cappuccino-Mini-Guglhüpfer

Zutaten für ca. 14 Stück

  • 80 g Butter, zimmerwarm und weich
  • 175 g Zucker
  • 2 Eier
  • 240 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 gute Prise Salz
  • 150 ml guter und frisch gemachter Espresso
  • 100 ml Vollmilch

Für Obendrauf

  • 250 g Puderzucker
  • ein paar Löffel Vollmilch
  • Kakaopulver

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Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ich habe tolle Mini-Guglförmchen von Lurch. Die muss ich nicht einmal einfetten und kann die fertigen Küchlein dennoch mühelos heraus lösen. Wer andere Förmchen hat oder skeptisch ist, sollte seine Förmchen vor dem Befüllen noch etwas mit Fett einstreichen und mit Mehl ausgleiten.

Die Butter mit dem Zucker schaumig mixen. Die Eier nach und nach hinzu geben und jeweils kurz verrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen und ca. ein Drittel davon unter den Teig rühren. Die Milch mit dem Espresso verrühren und auch hier ca. ein Drittel davon unter den Teig rühren. Und immer noch weiter, bis Mehl- und Kaffeemixtur aufgebraucht sind.

Den Teig auf die Gugl-Förmchen verteilen und ca. 20 Minuten backen. Gelingt die Stäbchenprobe, die Teilchen aus dem Ofen retten und für kurze Zeit in den Förmchen abkühlen lassen.

Dann die Küchlein vorsichtig aus den Förmchen befreien und auf ein Gitterrost stellen. Noch während die Guglhüpfer heiß sind mit dem Puderzucker und der Milch eine zähflüssige Glasur anrühren und diese auf die Küchlein verteilen. Bevor die Glasur austrocknet die Küchlein mit etwas Kakaopulver berieseln und auf dem Kuchengitter auskalten lassen.

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Nun hübsch verpacken, mit ins Büro nehmen und den Kollegen eine kleine Freude machen. Lasst es Euch schmecken!
Eure Ylva

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