Schlagwörter

, , , , ,

Wer liebt es nicht? Frisch gebackenes Brot, gerade erst aus dem Ofen, das beim Aufschneiden wunderbar dampft, duftet und unglaublich lecker schmeckt?

Ich bin total verrückt danach, doch muss ich ganz ehrlich zugeben, dass ich das leider viel zu selten selbst in die Hand nehme. Viel zu selten stelle ich mich in die Küche und mache unser Brot selber. Warum? Gute Frage, denn man sollte das wirklich viel häufiger machen. Finde ich zumindest. Und somit habe ich mir nun vorgenommen: Dieses Jahr soll sich das etwas ändern, so dass wir häufiger frisches, selbst gemachtes Brot auf dem Frühstückstisch haben.

Meist liegt es wohl ganz schlicht und einfach an ein wenig Faulheit. Ich stelle mich zwar wirklich gerne in die Küche, aber früh morgens am Wochenende…? Eher seltener. Dabei könnte man sogar ganz bequem schon am Vortag backen um das Brot frisch zum Frühstück einfach nur noch einmal kurz aufbacken zu müssen. Auch Einfrieren funktioniert bei Brot super. Dennoch denke ich immer erst an frisch gebackenes Brot, wenn ich am Wochenende aufstehe und es mich immer überrascht, dass vielleicht ein Frühstück her muss. Das ist so ein Phänomen wie der plötzliche und ganz unvorhersehbare Heiligabend, der den einen oder anderen jedes Jahr auf’s Neue überrascht…

Heute früh war jedoch alles anders. Ich war schon um sieben Uhr wach. Und damit meine ich wirklich wach – hellwach! Die Vögel zwitscherten, die Sonne war sogar ebenfalls schon aufgegangen und nachdem dann unser Findus liebevoll auf uns herumgehüpft ist um zu schauen, ob wir denn auch schon wach sind (ehrlich: wie im neuen Petterson & Findus Bilderbuch!), bin ich dann kurz entschlossen aufgestanden und habe angefangen frische Frühstücksbrötchen zu backen.

Und mal ganz ehrlich: Das geht total einfach und obwohl man natürlich Zeit einplanen muss, da der Teig seine Ruhepause(n) braucht, ging es doch alles sehr schnell und unkompliziert. Und durch die Wartezeit  hat man dann auch wirklich Hunger, wenn die Brötchen fertig sind.

20130217-IMG_2805

Gebacken habe ich die Brötchen nach dem wunderbaren Rezept von Frau Feinschmeckerle. Kennt Ihr ihren Blog schon? Schaut unbedingt mal bei ihr vorbei und lasst Euch von ihren tollen Rezepten verführen!

Da 8 Brötchen etwas viel uns sind, habe ich die Mengenangaben von Ihrem Rezept einfach halbiert.

Zutaten für 4 Brötchen:

  • 1/4 Frischhefe (unsere Hefereste waren mal wieder leider schlecht, daher habe ich ersatzweise auf 1/2 Päckchen Trockenhefe zurück gegriffen)
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Salz
  • ca. 250 g Mehl

Zubereitung:

Das Wasser in eine Rührschüssel geben und die Hefe darin auflösen. Honig und Salz unterrühren. Dann nach und nach das Mehl mit den Händen unterrühren bzw. verkneten, bis Ihr einen geschmeidigen Hefeteig habt. Klebt er noch zu doll, einfach mit etwas mehr Mehl nachhelfen.

Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 30 Minuten ruhen lassen. Im Winter stelle ich die Schüssel meist in die Nähe einer warmen Heizung.

Anschließend 4 Teile vom Teig abstechen, zu Brötchen (bzw. Kugeln) formen, mit einem Messer nach Belieben einritzen und abgedeckt für weitere 15-30 Minuten ruhen lassen. Keine Sorge – die Brötchen sehen hier noch recht klein aus, beim Backen werden sie allerdings größer.

Derweil den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Wer einen hat, kann auch einen Pizzastein in den Ofen schieben und aufheizen.

Die Brötchen eventuell mit etwas Milch einpinseln, wer mag streut auch noch ein paar Körner drüber, und für 25-30 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gold-braun und knusprig ist.

20130217-IMG_2806

Am besten noch heiß verputzen.

20130217-IMG_2809

Dazu gab es bei uns leckere Butter von der Alb, die wir beim Hofgut Mauren gekauft haben, sowie frische Eier und Rauchfleisch (beides ebenso vom Hofgut), leckere Salami und Käse, die uns meine Mama aus Spanien mitgebracht hat und eine feine Entenleberpastete vom Metzger unseren Vertrauens.

20130217-IMG_2807

Ein wirklich köstliches Frühstück!

20130217-IMG_2808

Advertisements