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Heute hatte ich unglaublich Lust das Wochenende mit selbst gemachten Nudeln, gefüllt mit irgendeiner feinen Leckerei, zu beginnen um die trübe Wetterstimmung zu vertreiben. Also habe ich mich kurzentschlossen in die Küche gestellt, Teig geknetet, eine Füllung angerührt und meinem Schatz und mir ein paar herrliche Teigtaschen gemacht.

Anstatt den Teig mit meiner Ravioli-Form zurecht zu stanzen, habe ich dieses Mal Nudel-Bonbons gedreht. Gefüllt habe ich den Teig mit einer herrlich erfrischenden Ricotta-Zitronenmischung, der ich noch etwas Parmesan und Pecorino untergerührt habe. Dazu gab es ein paar Löffel feines Olivenöl mit köstlichem Rosmarinsalz von Falksalt. Lecker!

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Natürlich braucht es etwas Zeit diese Nudeln selber zu machen, aber der Aufwand lohnt sich!

Selbst gemachte Caramelle mit Ricotta-Zitronenfüllung

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Zutaten für 2 Portionen:

Für den Teig:

  • 200 g Hartweizenmehl (das Hartweizenmehl ist besonders gut, wenn man Nudeln selber machen will. Es wird auch oft als „Pastamehl“ verkauft – inzwischen bekommt man es in einigen Supermärkten; bei uns kann man es auch im italienischen Supermarkt im Nachbarort kaufen. Solltet Ihr allerdings keines bekommen, könnt Ihr ersatzweise auch 125 g Weizenmehl und 75 g Hartweizengrieß nehmen.)
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 3 g Salz

Für die Füllung:

  • 250 g Ricotta
  • Abrieb von 1 Bio-Zitrone
  • Saft 1/2 Bio-Zitrone
  • 2-3 gute EL frisch geriebener Parmesan
  • 2 gute EL frisch geriebenen Pecorino

Für die Sauce:

  • 4 EL gutes Olivenöl
  • 1/2 TL Rosmarinsalz
  • wer mag noch ein paar Blättchen Rosmarin als Deko

Zubereitung:

Zuerst den Teig vorbereiten. Dazu Mehl, Salz und Wasser zu einer glatten Teigkugel verkneten. Diese in Frischhaltefolie (oder in eine Plastiktüte) einpacken und bei Zimmertemperatur 1 Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit Ricotta, Zitronenschale, Zitronensaft, Parmesan und Pecorino verrühren und bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Nun den Teig in 2 Hälften teilen. Eine Hälfte bis zum Ausrollen wieder in die Folie einwickeln; die andere Hälfte dünn ausrollen. Entweder mit einem Nudelholz oder – wer eine hat – mit der Nudelmaschine. Ab und zu mit etwas Grieß bestreuen, damit der Teig nicht zu stark klebt und sich besser ausrollen lässt.

Die so entstehende(n) Teigbahn(en) in ca. 5 cm x 6 cm große Rechtecke schneiden und diese wieder auf eine gut mit Grieß bestreute Fläche legen. Auf jedes Rechteck etwa 1 knappen TL der Füllung geben, dann die Ränder des Teigstückes mit etwas Wasser befeuchten. Nun die eine Längsseite über die Füllung klappen, rings herum fest drücken und weiter zu einem Bonbon aufrollen. Am Schluss die beiden „offenen“ Seiten noch zusammen drücken, damit das ganze noch mehr wie ein Bonbon aussieht.

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Die so entstehenden Teigtaschen wiederum gut mit Grieß bestäuben und auf einer Platte sammeln. Möglichst nicht zu viele Teigtaschen übereinander stapeln – lieber eine zweite Platte zur Hilfe nehmen.

Mit den übrigen Teigstücken ebenso verfahren, dann die zweite Hälfte vom Teig ausrollen, zurecht schneiden, füllen, formen und bereit legen.

Einen großen Topf mit Wasser erhitzen, salzen (wie normales Nudelwasser auch) und sobald es fast (!) kocht die Nudeln vorsichtig hinein gleiten lassen. Das Wasser soll nicht sprudelnd kochen – tut es dies doch, die Temperatur so weit herunter schalten, bis es nur noch sanft simmert.

Die Nudeln für 5-10 Minuten garen – sie sind fertig, wenn sie im Topf nach oben schwimmen. Während die Nudeln garen die Sauce zubereiten: Das Olivenöl in eine kleine Pfanne oder einen kleinen Topf geben, das Rosmarinsalz hinein reiben und das Ganze sanft erhitzen, bis es warm ist – das Öl soll auf keinen Fall zu heiß werden oder gar das Rauchen anfangen.

Die fertigen Nudeln vorsichtig mit einem Schaumsieb aus dem Wasser schöpfen, auf Teller verteilen, mit dem gewürzten und erwärmten Öl begießen, auf jeden Teller eine weitere Prise Rosmarinsalz reiben und rasch servieren.

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Wer mag, streut noch ein paar frische Rosmarinblättchen als Deko darüber. Das Gericht eignet sich auch hervorragend als Vorspeise – da reichen die oben angegebenen Zutaten allerdings für 4-5 Portionen.

Dazu haben wir uns einen leckeren Rotwein aus der Toskana gegönnt.

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Einen schönen Start ins Wochenende wünsche ich Euch!
Eure Ylva

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