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Was waren das für fantastische Feiertage! Ich hoffe, Ihr hattet eine wunderschöne Zeit mit Euren Liebsten und ein paar erholsame Tage voll weihnachtlicher Stimmung, schönen Momenten und vielleicht auch der ein oder anderen Köstlichkeit zu essen.

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Und vielleicht seid Ihr ja nun genau so satt wie ich. Nach der letzten Woche habe ich nun zumindest das Gefühl nie wieder auch nur einen Happen essen zu können. Denn was haben wir geschlemmt in den letzten Tagen!

Für mich ein absolutes Highlight war der Abend, an dem wir beschlossen hatten essen zu gehen: Im japanischen Restaurant Daitokai.

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Das Daitokai in Köln ist eines jener herrlichen Restaurants, in denen man direkt am Tisch sein Essen von einem extra dafür ausgebildetem Koch zubereitet bekommt.

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Man kann zuschauen wie die Zutaten gebraten, geschnitten und letztendlich angerichtet werden und sich – beispielsweise während einem herrlichen Menü – mehrere Stunden hindurch satt und glücklich essen, sowie gucken.

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Ich hatte an diesem Abend ein herrliches 7-Gänge-Menü bestehend aus:

  • Einem Appetitanreger als kleine Vorspeise, bestehend aus kalten japanischen Weizennudeln mit rotem Basilikum in einer Art Tomatenconsommé

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  • Tempurateller mit: Garnele, Forelle, Kürbis, Aubergine, Austernpilzen, frisch frittiert
  • Sukiyaki-Art Eintopf, der am Tisch zubereitet wurde, mit Rindfleisch, Shirataki-Nudeln aus Konjakwurzel und Tofu (die Brühe dazu war ein wahrer Traum)

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  • Gemischter Salat mit Daitokai-Dressing
  • Bunter Sushiteller mit verschiedenen Sorten. Nigri von links nach rechts: Thunfisch, Heilbutt, Lachs, Makrele, Oktopus, und darunter, Garnele und Aal.
    Röllchen: Je 3 Mal Lachs und Thunfisch.
    Dazu gab es zwei Stückchen japanisches Omelett („tamago“)

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  • Und zum Dessert ein herrlich leckeres Macha-Eis mit gezuckerten Azukibohnen und Früchten.

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  • Zudem hatte ich zwischendrin noch eine zusätzliche Portion Sushi mit drei lecker belegten Nigri (Thunfisch, Garnele und Lachs).

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Mein Schatz hatte ein anderes Menü:

  • Ebenfalls die japanischen Weizennudeln mit rotem Basilikum in einer Art Tomatenconsomme
  • Verschiedene japanische Vorspeisen bestehend aus Fisch, Ente und Gemüse
  • Riesengarnelen, Lachsfilet und Jacobsmuscheln mit Gemüse, am Tisch zubereitet

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  • Gemischter Salat mit Daitokai-Dressing
  • Entenbrust „Label Rouge“ mit Orangen-Teriyaki-Sauce, Pilzen und Gemüse, dazu Reis, am Tisch zubereitet

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  • und zum Dessert ein Teppan Eis. Das wird bei gedimmtem Licht direkt am Tisch vom Koch flambiert, in Pfannkuchen gewickelt und zusammen mit Früchten und einer Fruchtsauce serviert.20121222-DSC_0126Das sieht nicht nur super-schick aus, sondern schmeckt zudem auch unglaublich fein.

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Es macht unglaublich Spaß den Köchen dabei zuzusehen, wie sie einem das Essen, was man bestellt hat, innerhalb von kurzer Zeit geschickt zubereiten. Und lecker ist es… Mh!!! Seid Ihr also zufällig irgendwann einmal in Köln: Unbedingt beim Daitokai vorbei schauen. Das Restaurant gibt es auch in anderen deutschen Städten, wie Berlin, Düsseldorf und Hamburg, aber soweit ich weiß wird nicht in allen Restaurants am Tisch gekocht. Informiert Euch einfach mal.

Natürlich haben wir während der Feiertage auch selber gekocht! Da gab es traditionelle Gerichte wie Hefeklöße mit Blaubeeren, aber auch ungewöhnliche Kombinationen, wie japanisches Rinderfilet mit Gurkenstreifen und Reisbällchen, und an einem Abend ein Nachtisch der einen – einmal gegessen – irre süchtig macht: Zimtparfait mit Burgunderpflaumen nach einem Rezept von Siebeck. Und vielem, vielem mehr.

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Am zweiten Feiertag gab es zudem wieder ein großes Buffet mit verschiedenen Salaten, Hauptgerichten und Desserts zur Auswahl.

Und wieder zu Hause angekommen erwartete mich gestern eine kulinarische Überraschung: Ein super geniales Probierpaket von der Food-Agentur „Storykitchen“; gefüllt mit verschiedensten Leckereien, die mich schon beim Auspacken total angelacht haben. Was da genau an Köstlichkeiten dabei ist, erfahrt Ihr bald. Erst einmal werde ich mich hindurch testen, -kochen und -backen. Nur schon einmal so viel vorab: Ich bin jetzt schon hellauf begeistert!

Bis zum ausfürhlichen Bericht dazu gibt es erst einmal das super Rezept für das Zimtparfait für Euch. Empfohlen bekommen habe ich es von meinen Eltern, die beide meinten, es sei eines der leckersten Desserts, die sie jemals gegessen haben. Also musste das natürlich getestet werden. Und, was soll ich sagen? Sie hatten Recht.

Von den Pflaumen haben wir zwei Mal gegessen. Einmal, nachdem sie etwas länger als einen Tag im Wein gelegen haben und ein zweites Mal, nachdem sie noch eine Woche Zeit hatten um so richtig schön durchzuziehen. Einfach super lecker und ein wahrer Traum! Das Eis (bzw. Parfait) ist schon ohne die Pflaumen ein Gedicht. Zudem ist es völlig ohne Eismaschine und super einfach herzustellen.

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Für 6 Nachtisch-Portionen mit ca. 2 Kugeln Parfait pro Nase habe ich folgende Zutaten verwendet:

Für das Zimt-Parfait: 

  • 7 Eigelb (mit dem übrig bleibenden Eischnee lassen sich herrliche Plätzchen machen, beispielsweise Zimtsterne oder Makronen)
  • 3/8 l Sahne
  • 120 g Zucker (wer es gerne süß mag, kann mehr nehmen, ich würde mal sagen bis zu 175 g)
  • 2 EL Zimt, ruhig leicht gehäuft
  • und wer es etwas beschwipst haben mag bis zu 3 EL Cognac, Whiskey, Brandy, Rum oder etwas anderes Hochprozentiges nach Wahl

Für die Burgunderpflaumen: 

  • 500 ml Wasser
  • 4 EL flüssiger Honig
  • ca. 40 kernlose Trockenpflaumen (mit der ungefähren Konsistenz von Weingummis bzw. Rosinen, also nicht völlig trocken)
  • ca. 1/2 Flasche Rotwein: Entweder ein Pinot, also Burgunder, nach Wahl oder eine andere ruhig trockene, kräftige, gute und etwas fruchtige Sorte. Hauptsache Euch schmeckt‘s!

Zubereitung:

Einige Tage vorher die Pflaumen anrühren. Das Wasser samt Honig aufsetzen und auf ca. 50-100 ml einkochen.

Diesen Sirup auf die Pflaumen geben und mit Wein aufgießen. Zugedeckt mindestens 2 Tage ziehen lassen. Je länger die Pflaumen Zeit haben sich vollzusaugen, desto besser. Eine Woche könnt Ihr ihnen locker Zeit geben, dafür sollte man die Pflaumen allerdings vielleicht im Kühlschrank verstauen.

Zudem sollte man sie vor Naschkatzen, nachtaktiven Kühlschrankräubern und anderen Schleckermäulern beschützen – sie verlocken nämlich sehr.

Das Eis sollte spätestens 3 Stunden vor Verzehr zubereitet werden. Hierzu die Sahne steif schlagen, dann in einer weiteren Schüssel die Eigelbe. Zucker, Zimt und eventuell Alkohol nach Wahl gründlich mit den Eigelben verrühren. Ca. 1/3 der Sahne vorsichtig unter die Eimasse heben, dann mit der restlichen Sahne ebenso verfahren.

Die Masse beispielsweise in eine Kuchen- oder kleine Auflaufform gießen und in die Gefriertruhe stellen. Mindestens 3 Stunden darin gefrieren lassen. 15 bis maximal 30 Minuten vor dem Verzehr zum leichten Antauen aus der Kühltruhe holen und entweder mit einem Eisportionierer Kugeln herausstechen oder stürzen und zum Servieren in Scheiben schneiden.

Zusammen mit den gut durchgezogenen Weinpflaumen servieren und nur noch genießen. Mhhhhh!

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Die Bilder sind beide Male an denen ich das Parfait serviert habe vor lauter Ungeduld leider nicht so ganz geworden. Entschuldigt bitte die Verwacklung; ich war einfach zu gierig…

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