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Als ich am Samstag für das Wochenende einkaufen war, habe ich bei einem unserer Lieblings Obst- und Gemüsehändler im breuningerland in Sindelfingen etwas mitgenommen, dass uns schon lange angelacht hat: nämlich leckere Säfte von der Obstkelterei van Nahmen.

Seit längerer Zeit nun stehen beim Green Tomato diese Flaschen zum Verkauf bereit und nachdem wir uns lange gefragt haben, was das denn genau sei, habe ich am Samstag einfach mal gefragt und dann auch gleich zugegriffen.

Seit 1917 gibt es van Nahmen und seit 1934 stellt sie Obstsäfte her. Derzeit vertreiben sie mehr als 30 verschiedene Saft- und Nektarsorten, wobei sie bevorzugt Obst aus der eigenen Region beziehen. So erhalten sie ihre Äpfel beispielsweise von Streuobstwiesen vom Niederrhein und aus dem Münsterland und Holunder von einem Hof aus Möchengladbach.

Wo sie nur können unterstützt die Kelterei die Erhaltung von Streuobstwiesen und von alten Obstsorten. So setzt sie sich seit 2007 für die Erhaltung alter heimischer Obstsorten ein, indem sie diese zu Säften verarbeitet. 18 Sorten Äpfel, 4 Sorten Birnen, je 2 Sorten Quitten und Sauerkirschen und je 1 Sorte an Zwetschgen, Walnuss und Esskastanie fallen bei van Nahmen unter diese Kategorie.

Ich habe – da mein Schatz Rhabarber liebt – eine kleine Flasche Rhabarbernektar mit nach Hause gebracht. Was ich unglaublich toll finde: Auf den Flaschen steht drauf, welche Sorten verwendet wurden und sogar wo diese her kommen! Somit steht auf unserer Flasche zum Beispiel:
Zur Herstellung von Rhabarbernektar verwenden wir aufgrund des feinen Aromas und der zartrosanen Farbe vornehmlich die Stiele der Sorten „The Sutton“ und „Frambozen“. Wir beziehen sie von unserem Obstbauern Baumann aus dem niederrheinischen Rees und von Kleinbauern aus der klimatisch besonders geeigneten Köln-Bonner-Tiefebene. (…) 

Fantastsich oder? Bei welchen Säften, die man normalerweise kauft, steht auf der Flasche aus welcher Gegend das enthaltene Obst stammt – geschweige denn von welchem Hof!

Der Rhabarbernektar kann pur genossen werden, soll aber auch als Schorle sehr lecker sein und toll ein Glas Prosecco aufpeppen.

Letzteres haben wir heute Abend ausprobiert. Beim Einkaufen haben wir uns heute eine Flasche Sekt von Kessler gekauft – das ist eine Sektkellerei aus Esslingen am Neckar (direkt bei uns ums Eck quasi) – die super leckeren Sekt herstellt.

Jägergrün ist unser persönlicher Favorit wenn es etwas zu Feiern gibt, ansonsten genießen wir die Sorte Gold sehr gern. Wer diesen Sekt noch nicht ausprobiert hat und ihn mal irgendwo im Laden stehen sieht, sollte ihn sich mal gönnen. Er schmeckt fantastisch gut!

Und tatsächlich: Der Rhabarbernektar peppt den ohnehin schon leckeren Sekt perfekt auf und macht ihn zu einer sehr spannenden Sache.

Ich glaube fast… da gönne ich mir noch ein Gläschen.

Einen schönen Abend Euch allen!

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