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Heute Vormittag war das Wetter so perfekt – nicht zu heiß und auch nicht zu kalt; schön wolkig mit Sonnenstrahlen ab und an – dass wir beschlossen haben endlich mal wieder etwas für den Garten zu tun.

Seit Wochen wurde er ziemlich vernachlässigt und will nun endlich wieder etwas Pflege abbekommen.

Also haben wir heute einen weiteren Fleck voller Unkraut entwurzelt, umgegraben und mit Mulch bedeckt, verblühte und vertrocknete Rosenblüten bzw. Hagebutten abgeschnitten, nach dem Gemüse (Kohl, Lauch und Gurken) geschaut, Lavendel geerntet und die ersten Weihnachtsgeschenke vorbereitet. Was es ist, wird natürlich noch nicht verraten. Und ja, bis Dezember ist zum Glück noch ein Weilchen hin, aber manches lässt sich nun einmal nur im Sommer machen.

Das pieksige Ding oben auf dem Foto ist übrigens eine Urgurke. Eine haben wir schon ernten können und sie war unglaublich lecker. 4 Stück sind noch am Wachsen, aber sie können auch bald geerntet werden.

Die Lavendel-Ernte ist dieses Jahr besonders groß ausgefallen. Wir hätten beide nie gedacht, dass die winzigen Lavendel-Pflänzchen, die wir letztes Jahr erst gekauft und eingepflanzt haben, so groß werden würden. Und erst recht nicht innerhalb von nur einem Jahr.

Ein ganzer Tisch voller Lavendelbündel war das Ergebnis. Besonders schön ist der Bund mit dem Provence-Lavendel, den es vor 2 Jahren bei uns im Gartencenter im Angebot gab und dem ich als absoluter Lavendel-Liebhaber einfach nicht widerstehen konnte. Was wir mit der ganzen Ernte machen werden wissen wir noch nicht, aber Lavendel ist ja so schön vielseitig, dass wir bestimmt etwas finden werden.

Zudem haben wir uns unsere neuen Garten-Untermieter etwas genauer angeschaut: Nachdem es seit Wochen in einer Abstell-Ecke unseres Gartens zeitweise heftig geraschelt hat, hat mein mutiger Mann diese Woche nun einmal nachgeschaut, was sich denn da so bewegt. Wir hatten Mäuse vermutet und sogar fast schon befürchtet, es könnten Ratten sein. Doch beides war falsch:

Eine Igelmama mit insgesamt vier winzigen Igelbabys hat sich bei uns im Abstell-Eck eingenistet. Vorgestern dachten wir noch, es sei eine Igelin mit einem schon fast erwachsenem Igelkind, doch heute beim genaueren Hinschauen sahen wir: es sind vier.

Die kleinen sind absolut drollig und in etwa so klein wie ein Tennisball.

Eng aneinander gekuschelt liegen sie nun tagsüber im Eck und kommen nachts heraus um sich an unserem Garten zu erfreuen. Echt schön! Wir sind einfach glücklich so niedlichen Tieren in unserem kleinen aber feinen Garten einen Unterschlupf bieten zu können.

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