Schlagwörter

, , , , , , , ,

Hier ist ein super schnelles Rezept für Euch, für das Ihr nur so lange braucht, wie Eure Nudeln brauchen um zu garen. Und es ist unglaublich einfach und mit total wenig Aufwand verbunden! Dieses Gericht gehört zu unseren absoluten Lieblingen und wird bevorzugt dann gemacht, wenn wir im Supermarkt stehen und uns fragen: „Mh… was könnten wir heute kochen?“ „Mensch, das wär doch mal wieder was!“. Ach ja: und es ist eine tolle Alternative zu Spaghetti Bolognese!

Was Ihr pro Person dazu braucht sind:

  • je nach Hunger ca. 100-125 g Spaghetti oder Linguine
  • ca 50 g Tomatensauce
  • 1 rohe Schweinsbratwurst mit grobem Wurstbrät (die bekommt man selten in den Frischetheken von Supermärkten angeboten, weil sie nur eine kurze Frischegültigkeit haben; also schaut mal beim Metzger rein) Wir nehmen hier auch gerne Würstchen, die schon leicht gewürzt sind – das muss aber nicht sein.
  • ein paar italienische Lieblingskräuter
  • etwas frisch geriebener Parmesan
  • Olivenöl

Einen Topf mit Salzwasser auf den Herd setzen und zum Kochen bringen. Zugleich eine Pfanne bei mittlerer bis hoher Temperatur heiß werden lassen. Etwas Olivenöl hinein geben.

Die Bratwürstchen in der Mitte einmal durchschneiden und das Wurstbrät in kleinen Portionen aus der Pelle drücken. Mögt Ihr es ganz exakt, könnt Ihr das Wurstbrät kurz zwischen den Handflächen zu runden Bällchen formen, aber wir finden die rustikale Variante schöner: Die Portionen, so wie sie aus der Pelle kommen, benutzen. Auch bevorzugen wir recht kleine „Bällchen“, aber falls Ihr es größer mögt: nur zu!

Ob Ihr das Brät nun aber noch nachträglich formt oder nicht: Die einzelnen Portionen Wurstbrät in die heiße Pfanne geben. Für 1-2 Minuten unberührt lassen dann die Pfanne kräftig schütteln oder die Bällchen mit einem Holzlöffel wenden.

Sobald das Nudelwasser kocht die Pasta hinein geben und kurz umrühren, damit die Nudeln nicht am Topfboden oder aneinander kleben bleiben.

Sind die Fleischbällchen von allen Seiten rund herum schön goldig-braun angebraten könnt Ihr die Temperatur in der Pfanne auf niedrige Stufe herunter schalten und die Tomatensauce dazu geben.

Wenn es ganz unkompliziert sein soll, könnt Ihr natürlich Sauce aus dem Glas nehmen. Wir nehmen hier gern von Barilla die Tomatensauce mit Basilikum. Ansonsten könnt Ihr aber auch schnell (natürlich bevor Ihr mit dem eigentlichen Gericht beginnt) Eure eigene, tolle Sauce machen, die sich übrigens auch super als Suppe eignet:
1 Schalotte oder Zwiebel und 1 Knoblauchzehe schälen und fein hacken. In einem Topf mit etwas Olivenöl bei schwacher Hitze andünsten (für ca. 5 Minuten) und 500 g passierte Tomaten guter Qualität (z. B. Pomito) dazu geben. mit 1/2 TL Salz, einer guten Portion frisch gemahlenem Pfeffer, 1 TL Oregano, 1/2 TL Thymian und ca. 1 EL Balsamicoessig würzen. Für 5 Minuten bei schwacher Hitze ziehen lassen, abschmecken, fertig. Entweder gleich verwenden oder in ein gut verschließbares Glas geben und bis zum Gebrauch im Kühlschrank aufbewahren.

Die Fleischbällchensauce könnt Ihr, wenn Ihr das mögt, noch mit ein paar frischen Kräutern wie Thymian, Oregano, Basilikum oder auch etwas Rosmarin würzen. Sind die Nudeln fertig gießt Ihr sie ab und gebt sie zur Sauce in die Pfanne. Kurz durchschwenken oder vorsichtig umrühren, auf Teller verteilen und vor dem Servieren noch etwas Parmesan darüber streuen. Und wer sich dazu noch was Gutes gönnen möchte: ein leichter, junger Rotwein (z. B. Cabernet oder auch Merlot) passt hervorragend dazu.

Advertisements