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Die Rhabarberzeit hat begonnen! Für mich offiziell genau jetzt – heute. Oder vielleicht schon gestern? Da haben wir nämlich die allerersten Rhabarberstangen im Supermarkt gesehen. Und da Rhabarber die heimliche Liebe von meinem Schatz ist, musste da natürlich was von gekauft werden. Klar doch!

Eigentlich wollte ich das mit einem Rhabarberkuchen feiern, wie meine Mama ihn immer macht: Blechkuchen mit etwas gezuckertem Eischnee drauf… Der Kuchen ist in der Familie berühmt und heiß begehrt. Doch ich hatte zu wenig Rhabarber gekauft. Und auch ausnahmsweise mal nicht wirklich viel Lust auf Kuchen oder aufs Backen generell. Ja, das kommt auch mal vor – aber keine Angst, das legt sich wieder ;). Diese Woche hat der familiäre Geburtstags-Marathon begonnen, der erst Mitte April enden wird, und der uns alle massig (!) mit Kuchen versorgen wird. Mehr als wir sonst im ganzen Jahr essen können oder wollen. Und bestimmt gibt’s dabei auch wieder das ein oder andere neue Rezept…

So hab ich dann erst einmal überlegt: Doch vielleicht nen Kuchen, nur halt einen anderen? Oder Cupcakes? Immerhin ist Freitag! Soll ich Sirup draus machen, wie ihn Jamie Oliver in seinem aktuellen Heft präsentiert? Nö – keine Lust. Nicht heute. Also hab ich den Rhabarber gefragt: „Na – was magst Du gerne werden, wenn Du mal groß bist?“ Und der strahlte mich an und rief begeistert „Kompott!“ (Ja, ok – das hat mein Freund gerufen…)

Das Kompott geht total einfach und auch schnell. Und Sharing is Caring. Also dann mal los!

Zutaten für (grob geschätzt) etwa 1/2 Liter:

  • 5 Stangen Rhabarber
  • ca. 1-2 EL Zucker pro Stange (abhängig von der Sorte, wie süß Ihr es mögt und wie groß die einzelnen Stangen sind)
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Zitrone
  • 1 Msp. Zimt (wirklich: nur ganz wenig!)
  • 1 Prise Salz

Und so geht’s:
Den Rhabarber putzen und ohne ihn zu schälen in 2-4 cm lange Stücke schneiden. Ende und Anfang der Stangen dabei abschneiden und entsorgen. Die Zitrone ein paar Mal über die feine Reibe ziehen, für ein paar Zesten der Schale. Dann die Zitrone halbieren, auspressen und den Saft zusammen mit der abgeriebenen Schale, dem Rhabarber und dem Salz in einen Topf geben. Eine Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark heraus kratzen und beides (Mark und Schote) mit in den Topf geben. Den Zimt unter den Zucker rühren und ebenfalls: ab in den Topf damit! Und wer es braucht macht sich noch nen kleinen Schuss Rum rein 😉

Alles nun langsam aufkochen, dann die Temperatur herunter stellen, Deckel drauf und für einige Minuten bei niedriger Temperatur sanft köcheln lassen, bis der Rhabarber auseinander gefallen ist. Das dauert an die 10-15 Minuten. Danach nur noch kurz die Vanilleschote herausfischen, das Kompott abschmecken und schauen, ob Ihr eventuell etwas mehr Zucker braucht.

Ta-daaa! Das war’s schon! Klasse oder? Was Ihr damit machen könnt? Ihr könnt das als Kuchenfüllung nehmen, warm zu einer Kugel Eis servieren, ein Soufflee draus machen, zusammen mit Vanillesauce (oder Pudding) genießen, Euch schnell ein-zwei Yorkshire-Puddings dazu backen oder… es einfach so naschen 😀 Mjammm – einfach fein!

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