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Was wär das Kochen nur ohne Gewürze? Eigentlich mag ich gar nicht daran denken, denn das wäre traurig, bäh, blöd, laaangweilig, doof… gar nicht gut.

Schon als Kind fand ich die Ansammlung der Gewürzgläser bei uns zu Hause einfach genial. Auch wenn ich aus gesundheitlichen Gründen wenig essen konnte; das tolle an Gewürzen ist, dass man sie ja auch riechen kann. Mhhhh! Lecker!! Welches Gewürz ich persönlich am unheimlich-leckersten finde – und das nicht nur zu Weihnachten – ist Zimt. Ich hab mich da mal etwas schlau gemacht: Zimt ist wohl eines der ältesten Gewürze und wurde anscheinend schon vor über 4.000 Jahren in China benutzt. Wahnsinn oder?

Auch bei uns zu Hause türmen sich nun also die Gewürzdosen. Im Gewürzfach selbst ist kaum noch Platz, also steht auch etwas in größeren Tongefäßen neben dem Herd (Oregano und Thymian – derzeit sogar getrockneter aus dem eigenen Garten), sowie Salz und Thymiansalz, das auch mit Thymian aus dem eigenen Garten selbst gemacht wurde. Das geht ganz einfach: 1 großes Bund frischen Thymian nehmen, Blätter abzupfen und zusammen mit Meersalz im Mörser mahlen, bis die Blättchen alle zerfallen sind.

Zu Weihnachten 2010 haben wir dann von der Schwester meines Freundes etwas ganz Tolles geschenkt bekommen: Besondere und hochwertige Gewürze vom „alten Gewürzamt“. Die Gewürze kommen in Blechdosen die viel größer sind, als die Döschen, die man üblicherweise aus dem Supermarkt kennt. Und wie die riechen! Einfach göttlich!! Und auch zum Kochen sind diese Gewürze einfach sowas von klasse. Man braucht weniger als man gewohnt ist und es gibt vor allem Gewürze, von denen hat mancher noch nie was gehört.

Wisst Ihr zum Beispiel was Tonkabohnen sind? Das sind mandelförmige Samen des Tonkabaumes (südliches Amerika und Karibik). In unserer Variante wurden sie in Rum eingelegt und wenn man daran riecht hat man das Gefühl, dass man gerade in einem Marzipan-Geschäft ist, denn es riecht unglaublich lecker nach Bittermandel. Die Bohnen kann man beispielsweise in kleinen (!) Mengen zum Backen nehmen.

Was haben wir noch? Tasmanischen Pfeffer zum Beispiel. Den haben wir zum letzten Weihnachten (2011) bekommen. Einfach lecker. Oder Purple Curry. Da ist Hibiskusblüte mit drin, die das Curry rosa färbt. Sieht echt heißt aus. Gerade die verschiedenen Currysorten, die man vom alten Gewürzamt kaufen kann, sind so unglaublich viel besser als das gewöhnliche Supermarkt-Curry. Das merkt man schon beim Schnuppern an den einzelnen Mischungen.

Das alte Gewürzamt bietet nicht nur Gewürze an, sondern auch eine große Anzahl verschiedener Salze, Zuckerarten, Chutneys, Pasten, Saucen, Essigsorten und Öle.

Neugierig geworden? Ihr könnt ja mal auf der Homepage schauen oder etwas im Onlineshop stöbern. Wir sind von den Gewürzen jedenfalls total begeistert und so haben sie einen Ehrenplatz: direkt über dem Herd auf der Durchzugshaube. Selbst, wenn wir nicht kochen, machen wir unheimlich gern ein oder zwei der Döschen auf, halten die Nasen rein und schnuppern… toll!

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