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Wie schon im vorigen Post angedeutet, haben wir nicht nur den Heiligabend größtenteils in der Küche verbracht, sondern auch den Vormittag, Mittag und frühen Nachmittag vom 1. Feiertag. Da kam nämlich die große Familie! 17 Leute waren wir am Nachmittag und es war echt toll so viele neue Leute kennen zu lernen!


Da die Menge an Gästen nun schon seit Wochen bekannt war, war schon im Vorhinein ein Buffet klar. Und was das für ein Buffet war! So viele leckere Sachen auf einem großen Tapeziertisch, der wundersamer Weise nicht unter der Last zusammen gebrochen ist, wie wir schon fast befürchtet hatten.


Es gab verschiedene Salate; einer mit Nudeln,…


einer mit Kartoffeln,…


einer mit Reis…


und ein Caprese,…


Fingerfood aus Blätterteig, gefüllt mit Würstchen und Philadelphia und etwas Mohn berieselt, Linseneintopf (auch mit Würstchen),…


Krustenbraten mit Sauce, eine Hähnchenpfanne,…


Joghurthappen mit Schuss (Joghurt, Marmelade und Grand Marnier in Minieisbechern), Kirschgrütze mit Vanillesauce, Reine de Saba,…


Cupcakes mit Sekt, Cupcakes mit Oreo-Keksen, Mousse au Chocolat, Weihnachts-Stollen… und ich glaub, ich hab irgendwas vergessen… Denn es war einfach SO viel! Und alles war lecker!!


Und den Krustenbraten samt Sauce möchte ich kurz vorstellen, denn der war einfach toll! Wir haben hierzu einen vorbereiteten Braten von Steinhaus aus der Kühltruhe genommen. Vorher natürlich aufgetaut und dann in Alufolie gewickelt für eine gute halbe Stunde in den Ofen bei hoher Temperatur (ich glaub es waren 180°C bei Umluft) erwärmt. Dann haben wir die Folie oben geöffnet und den Braten für noch eine weitere Viertelstunde in den Ofen geschoben um die Kruste zu einer wirklich knusprigen, leckeren Sache zu machen (wenn ich nur daran denke, läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen…!). Dann haben wir in in Scheiben geschnitten, in einen Bräter gelegt und im Ofen warm gestellt, bis das Buffet dann los ging.


Als Sauce haben wir uns dann ein kleines und schnelles Rezept ausgedacht:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Becher Sahne
  • 1/4 l Fleischfond oder -Brühe
  • Salz, Pfeffer
  • Thymian

Zwiebel, Möhre und Knoblauch schälen, fein hacken und in einem Topf mit etwas Butter oder Öl leicht andünsten. Mit dem Fond oder der Brühe ablöschen, Sahne und Kräuter dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wir haben, weil ja Weihnachten war, eine kleine Prise Zimt noch zusätzlich untergerührt und, weil wir Lust hatten, auch etwas Sezuanpfeffer.


Das Ganze haben wir dann mit einem Pürierstab fein gehäckselt und für einige Minuten lang ordentlich einkochen lassen. Lecker!

Und es grenzte zwar fast an ein Wunder, aber es ist wirklich fast alles weg gekommen. Doch waren wir satt am Abend! Das kann ich Euch sagen! Eigentlich bin ich immer noch satt von den Feiertagen. Und dennoch meldet sich mein Bauch alle paar Stunden, dass er doch bitte, bitte wieder etwas zum Mampfen bekommt. Gebe ich nicht nach, heult er so lange, bis ich dann doch aufgebe 🙂 Geht es Euch auch so?

Heute Abend ist nun jedenfalls erst einmal das Käsefondue dran, also steht das Verhungern für die nächsten Wochen wohl nicht in Aussicht. Andererseits: Es ist immer noch Weihnachtszeit und was gibt es da besseres als sich mit den Leuten zusammen zu setzen, die einem wichtig sind, sich die Bäuche vollzuschlagen mit leckerem Essen und einfach die gemeinsame Zeit zu genießen? Ich finde: absolut nichts!

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