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Gestern war Nikolaustag. Für christliche Gläubige der Gedenktag des Heiligen Nikolaus von Myra aus dem 4. Jahrhundert und für Kinder ein Tag, dem ordentliches Stiefel putzen und artig sein voraus geht. Denn obwohl der Nikolaus ja bekanntlich nur lieben Kindern tolle Geschenke bringt und die bösen Kinder leer ausgehen oder gar eine Rute im Stiefel vorfinden, reicht das artig sein am Vortag bekanntlich vollkommen aus… *hust*

Ich erinnere mich noch ganz genau an einen Nikolaustag in meiner Kindheit. Ich war so aufgeregt, was der rot angezogene Mann, den man irgendwie nie zu Gesicht bekam, egal, wie lange man sich wach im Bett gewälzt und auf ihn gewartet hat, mir in den Stiefel stecken würde, dass ich ›mitten in der Nacht‹ (wahrscheinlich war es erst 22.00 Uhr oder so, aber für mich war das damals einfach unglaublich spät) vor die Tür gelinst habe und die beiden Stiefel von meinem Bruder und mir voller Mandarinen un Nüsse vorgefunden habe. Glücklich bin ich danach zurück ins Bett gehuscht und selig eingeschlafen. Am nächsten Morgen kam dann die böse Überraschung: die Mandarinen und Nüsse waren weg und in beiden Stiefeln steckte jeweils eine Rute aus goldenem Reisig! 

Heute lache ich mich darüber fast schlapp, wenn ich daran denke. Aber damals war ich in höchstem Maße schockiert. Und was muss das für ein Spaß für meine Eltern gewesen sein, die sich im Freien nach dünnen Reisig-Zweigen umgesehen hatten und diese dann mit Goldstaub- und farbe verziert und mit Glitzerfaden zusammen gebunden haben! Für meinen Bruder und mich ließen diese toll verzierten Ruten keinen Zweifel zu, dass sie mit Sternenstaub verziert waren und deshalb vom Himmel kommen MUSSTEN! Der Kommentar meiner Mutter zu dieser Episode, wenn ich sie heute darüber ausfrage, lautet: »dieses eine Jahr wart ihr wirklich schlimm! Alle beide!« Ich weiß nicht mehr, was ich in diesem Jahr so Schlimmes gemacht habe, aber es muss wirklich anstrengend gewesen sein mit mir. Ich weiß nur noch, dass ich totale Panik hatte, weil der Nikolaus wusste, was für ein ungezogenes Kind ich doch war und noch mehr Panik hatte ich, weil ich ja in der Nacht zuvor noch die tollen Sachen im Schuh gesehen hatte. Und ich habe mir geschworen von nun an artig zu sein. Wirklich artig. Zumindest bis Weihnachten 🙂

Inzwischen sind viele Jahre vorbei seitdem und jedes Jahr muss ich daran denken. Natürlich hat sich inzwischen viel verändert und seither hatte ich auch nie wieder eine Rute im Schuh. Aber obwohl ich nun erwachsen bin, weine ich mit einem Auge immer noch ganz leicht der Tradition mit Stiefeln putzen und vor die Tür stellen nach. Als Kind war das jedes Jahr so ein schönes Gefühl und es war einfach so aufregend! Doch ganz ohne Nikolausgeschenke geht es dann doch nicht. Zumindest ein ganz klein bisschen Schokolade muss ich einfach besorgen und meinem Schatz in den Schuh stellen.. oder sonst wo hin, wo er es sieht. Und dieses Jahr hab ich da etwas ganz Feines gefunden: Schokolade von der Confiserie Berger aus Österreich. Kennt Ihr die?

Ich bin auch nur zufällig darauf gestoßen und war sofort von dem Produkt-Design begeistert. Außerdem fand ich die Zugaben, bzw. Füllungen total interessant: Beispielsweise eine Füllung mit Whiskey und Orange. Oder eine mit Champagner und Rose. Ihr könnt ja mal im Online-Shop oder im Magazin von denen stöbern und ins Schwärmen kommen.

Deren Pralinen-Angebot klingt auch sehr verlockend! Da läuft selbst mir als eher nicht Schoko-Liebhaberin so ziemlich das Wasser im Mund zusammen! Wie lecker das alles aussieht!!


Die Tafel mit der Whiskey-Orangen-Füllung ist jedenfalls super angekommen war schon nach etwa einer Stunde verputzt. Wenn man eine Confiserie auch in der Schokoladenstraße 1 betreibt, muss ja man guten Süßkram herstellen oder? 🙂

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