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Nachdem ich nun eine kleine Blog-Pause eingelegt hatte, bin ich wieder zurück! Die letzte Woche habe ich auf der Arbeit ein größeres Projekt fertig bekommen und auch die Bewerbungsfront hat nicht geruht. Gestern war ein Vorstellungsgespräch; da bin ich schon gespannt, was bei rausgekommen ist (spätestens morgen kommt die Rückmeldung) und Mitte Dezember bin ich in Stuttgart eingeladen… Spannend!

Und schon ist es Dezember! Mannomann, das geht jetzt alles so schnell und es sind nicht einmal mehr 4 Wochen, bis der Weihnachtsmann vor der Tür steht. Das erste Türchen im Adventskalender war heute fällig – was war denn da bei Euch drin? Auch wird es nun allerhöchste Zeit die Geschenke zusammenzutrommeln, eventuell noch ein paar zu überlegen, zu besorgen, basteln oder brauen… und nein: mehr wird nicht verraten! 😉 Man will ja nicht am 24.12. vor lauter Verzweiflung die Parfümabteilungen stürmen und die letzten Angebote abstauben.
 
Die Familien-Plätzchenbäckerei hat sich am Wochenende schon zusammen gefunden um verschiedene Plätzchensorten zu backen: Vanillkipferl, Kokosmakronen und schwedische Pepperkakår sind seit über 10 Jahren Traditionsgebäck bei uns und es ist jedes Jahr so schön, den Plätzchenduft in der Küche zu haben. Gerade der Pfefferkuchenteig ist ja so etwas vom mjammmmm! Kein Wunder bei den ganzen Gewürzen, die da drin sind: Zimt, Ingwer, Cardamom… ach ja *schwärm*!
 
 
Und da Ihr es seid, möchte ich gerne zumindest eines dieser Rezepte mit Euch teilen. Das Pfefferkuchen-Rezept ist leider ein Geheimnis; wer sie kosten mag, muss schon zu Besuch kommen! Aber ich denke, die Kokosmakronen sind so einfach und schnell gemacht, dass ich das Rezept gerne vorstellen mag. Hoffentlich bekomme ich dafür nicht den Kopf abgebissen 🙂
 
Ihr braucht: 
  • 4 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 200 g weißen Zucker (keinen braunen!)
  • 200 g Kokosraspeln
  • 1 Prise Zimt
  • wer mag 2 Tropfen Bittermandelaroma

Zuerst den Backofen auf 125°C Umluft vorheizen. 
 
Die Eiweiße mit der Prise Salz ein paar Minuten lang schlagen, bis sie wirklich fest sind. Da darf nichts mehr umher wabern, wenn ihr die Schüssel schwenkt: das Zeug muss selbst dann fest und in der Schüssel bleiben, wenn Ihr diese auf den Kopf stellt! 
 
Dann stellt Ihr den Mixer beiseite und lasst den Zucker langsam einrieseln, während Ihr ihn mit einem Holzlöffel oder Ähnlichem vorsichtig unterhebt. Den Zimt und eventuell das Aroma hinzu geben und die Kokosraspeln, ebenfalls unter sehr vorsichtigem Rühren, langsam einrieseln lassen. 
 
Mit 2 Teelöffeln aus dem Teig kleine Nocken formen und sie mit einem gewissen Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Makronen gehen beim Backen auf das 2-3-fache auf, also wirklich nicht zu dicht aneinander legen. 
 
Die Makronen für 20-25 Minuten backen. Sie sind fertig, sobald sie beginnen gerade so eine gold-braune Färbung anzunehmen. Auf dem Blech ein paar Minuten auskühlen lassen, sonst bleibt Euch beim Lösen der Innenteil der Makronen ab Backblech kleben. Das wäre zwar ein guter Plan, wenn man beschädigte Plätzchen aufnaschen will, aber schade wäre es dennoch. Auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen, bevor Ihr sie in einer Keksdose sammelt.
 
Und wer doch noch ein paar schwedische Plätzchen backen mag: Hier ist ein Rezept für wirklich sehr leckere Jul-Plätzchen. Statt Dinkelmehl habe ich eine Weizen-Vollkornmehl-Mischung genommen. Und da ich es etwas würziger mag habe ich mir die Freiheit genommen schon in den Teig jeweils 1 TL gemahlenen Zimt und gemahlenen Cardamom einzurühren. Mjamm mjamm!
 
 
Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Start in den Dezember! 
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