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Was für ein Tag! Habt Ihr das heute nicht auch gedacht? Das war der erste Herbsttag in diesem Tag, der vom Wetter her so richtig… mies war. Den ganzen Tag Regen, die Ahnung von Nebel und Temperaturen, die zum ersten Mal seit dem Sommer mal wieder regelrecht nach Pullis geschrieen haben.

Es war heute genau diese Art von Herbstwetter, bei dem man eigentlich nichts anders tun möchte, als sich im Bett oder auf dem Sofa in eine Decke zu kuscheln, eine Tasse heißen Tee oder Kakao zu trinken und lesen, Musik hören oder sonst etwas gemütliches, dass nichts mit den normalen Alltagspflichten zu tun hat.


Ich habe mich heute nach vielem trübe aus dem Fenster in den Regen starren in den Supermarkt gewagt um mir etwas zu kaufen, dass ich mir nie hätte träumen lassen. Die Brigitte. Nicht die Brigitte Woman oder Young, nein. Die richtige Brigitte. Denn, wie ich auf dem tollen Blog von Steffi erfahren habe, gibt es in der aktuellen Ausgabe ein Plätzchen-Extra mit Plätzchen-Rezepten aus Deutschland, England, Russland und Schweden. Dabei sind beispielsweise gefüllte Julplätzchen (aus Schweden), Russisch Brot, Baumkuchen-Türmchen oder Shortbread.

Ich habe mich also gleich in die Küche geschwungen, denn da mein Freund bei dem Namen »Russisch Brot« gleich rief „Was? Russisch Brot? Ich LIEBE Russisch Brot!!“ musste ich einfach mal ausprobieren, ob die selbst gemachten Plätzchen wirklich so lecker werden, wie sie auf den schicken Bildern aussehen. Und ja. Tun sie.


Wir sind ja diese Art von Plätzchen-Bäckern, die schon vor dem eigentlichen Backen Massen an Teig in sich reinstopfen können, wenn der nur lecker genug ist. Und heute waren wir schon satt, bevor die Plätzchen im Ofen waren!

Einfach unglaublich lecker! Schon der Teig vom Russisch Brot roch wunderbar nach Weihnachten, obwohl dort eigentlich recht wenig Weihnachtsgewürze drin waren. Und das Ergebnis sind super knusprige lecker-schmeckende Buchstaben, die einfach nur glücklich machen. Denn was gibt es bitte tolleres, als sich seine eigenen Wunschbuchstaben oder Formen zu spritzen, diese zu backen und sich dann überglücklich in den Mund zu stopfen?!

Und da ich nun schon dabei war habe ich mich auch gleich an eine Sorte schwedische Plätzchen gewagt: Die Lussekatter-Plätzchen, die es in Schweden immer gerne zum Lichtfest Mitte Dezember gibt. Das Backteam der Brigitte hat aus dem eigentlichen Hefeteig-Rezept einen Mürbeteig gemacht, da die Plätzchen sich so um Einiges länger halten. Schmecken tun sie dennoch einfach unglaublich lecker. Das Rezept könnt Ihr hier nachlesen.


Probiert es unbedingt aus! Wir haben statt trockenen Cranberries einfach Preiselbeeren aus einer guten Preiselbeer-Konfitüre gefischt und diese auf die Plätzchen gelegt. Passt genau so gut. 

Das eine Blech Plätzchen neigt sich inzwischen schon mutig dem Ende entgegen… soooo lecker!

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