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Was wäre die Welt ohne Bücher? Sie wäre traurig und doof! Finde ich zumindest. Ich habe als Jugendliche lange Zeit nicht gelesen. Bis heute weiß ich nicht warum. Doch dann kam meine Oma eines Tages vorbei und hat mir ein Buch geschenkt. »Der Schönste von allen« von Dagmar Chidolue. Natürlich ein absolutes Teenie-Mädchen-Buch! Warum gerade das? Meine Omi stand verzweifelt im Bücherladen ihres Vertrauens und bat die Verkäuferin um Hilfe: »Meine Enkelin will einfach nicht lesen. Was soll ich tun?« Die Verkäuferin drückte ihr dieses Buch in die Hand mit dem Kommentar »Wenn sie das nicht liest, liest sie gar nix!«. Und tatsächlich, es hat funktioniert! Dieses super bildhaft geschriebene Buch hat mich wirklich auf den Lesetrichter gebracht. 

Mit 16 bin ich jede Woche Dienstag (oder jede zweite Woche?) in die Bücherei gelaufen um neue Bücher auszuleihen. Und obwohl ich inzwischen kaum noch etwas lese, wo nicht ein bisschen Fantasy drin steckt, bin ich der Buchverkäuferin von vor über 10 Jahren unglaublich dankbar, mir so ein tolles Buch über Umwege empfohlen zu haben! 

Meine inzwischen unangefochtene Lieblingsautorin ist die Australierin Juliet Marillier. Sie schreibt Fantasy-Romane, die meist im alten Irland der Druiden und Feen (ca. 9. Jahrhundert) spielen, viele Märchen-Elemente enthalten und wunderbare Charaktere beschreiben. Auch für’s Herz ist immer was dabei, ohne dass der Schreibstil groß in den Kitsch oder ins Banale umschwenkt. Ich finde Ihre Bücher einfach total schön und könnte sie andauernd lesen, auch wenn ich schon beim Aufschlagen weiß, dass ich um eine ›Nachtschicht‹ nicht herum kommen werde, weil ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann.


Eines davon liegt also immer auf meinem Nachtschrank-Bücherstapel, über den mein Freund jeden Abend lieb den Kopf schüttelt und dabei grinst, denn es liegen dort immer an die fünf Bücher, die ich mehr oder weniger alle zur gleichen Zeit lese. 


Und was zur Zeit dort liegt?
Die Abenteuer der roten Schlange – Frans G. Bengtsson (Wikinger-Roman durch den meine Eltern auf meinen Namen gekommen sind)
Der Weitseher – Robin Robb (Fantasy-Roman, von dem ich erst die ersten Seiten gelesen habe, also nix verraten bitte ;))
Der Name des Windes – Patrick Rothfuss (genialer, packender Fantasy-Epos auf dessen Nachfolger ich in größter Ungeduld warte. Wärmstens zu empfehlen!)
The Hunger Games – Suzanne Collins (in Deutschland bekannt unter dem Namen »Panem-Trilogie«; sehr spannende Jugendfantasy)
The Well of Shades – Juliet Marillier (gibt es leider nicht auf Deutsch, aber auf englisch liest es sich ebenfalls sehr gut!)


Und was lest Ihr zur Zeit? Und wie heißt Euer Lieblingsautor?

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