“Autumn is coming”: Rote-Beete-Weizensauerteig-Brot

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Im Sommer lässt sich fast zu einfach die wohltuende Wirkung eines langlebigen Sauerteigbrotes in den Hintergrund zu verdrängen. Oft muss es schnell gehen und unkompliziert-mild schmecken soll es auch. Immerhin wollen wir unseren feinfühligen Sommergaumen nicht mit schwer-würzigen Aromen aus Roggensauerteig überfordern. Zu gemütlich wäre es außerdem. Nicht spritzig genug. Zu schwer, zu gemächlich. Sobald der Kalender aber auf den Herbst umschwenkt, können wir schon allmählich wieder daran denken, in unserem Gedächtnis nach der Sache mit dem Sauerteig (und seiner Umerziehung) zu kramen. Denn so langsam wird es wieder Zeit für die großen, rustikalen Brote mit ihren säuerlich-süßen Aromen.

Für Roggenbrote, mit krachender, dicker Kruste voller Röstaromen ist es vielleicht wirklich noch zu früh. Zu sehr würden sie die Geschmackskeule schwingen und nach einem halben Jahr milder Brote den Gaumen überreizen. Also greife ich auf Tyrion – meinen Weizensauerteig – zurück, der noch nicht ganz so viel geschmackliche Power hat, wenn auch schon an den großen Bruder erinnert und uns langsam auf dessen schwere Würze vorbereitet.

Das Brot schließlich mit Roter Beete zu verfeinern ist allein schon von der Farbe her eine schöne Idee, bedeutet dies nämlich eine sexy, rot-golden marmorierte Krume, die einen schon beim Anblick in die Knie zwingt. Doch auch geschmacklich gibt es einiges her, erinnert es nämlich daran, dass wir mitten im erntereichen Herbst stecken. Mit all seinen leuchtenden Farben, der Fülle an Aromen und der geradzu lebendigen Erdigkeit, die in der Luft liegt, bevor sich die Natur allmählich darauf vorbereitet sich in ihr Schneckenhaus der Winterruhe zurückzuziehen.

Das Ergebnis ist ein herbstlich-duftendes Brot mit relativ dünner, daher recht weicher und dennoch knusprigen, Kruste. Innen ist es von wunderschönen Blasen in einer traumhaft-bunten, sowie saftig-lockeren Krume durchzogen und passt hervorragend zu herzhaften Belägen, wie einem würzig-salzigen Käse oder einer guten Scheibe Schinken. Auch geröstet ist es fein und lässt sich so beispielsweise famos zu einem Sandwich der besonderen Art verarbeiten.

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Das Rezept habe ich im Buch “Gutes Brot selber backen” von Emmanuel Hadjiandreou gefunden und leicht abgeändert.

Rote-Beete-Weizensauerteig-Brot

Zutaten für 1 Brot

Für den Sauerteig:

  • 11 g “Tyrion” – Anstellgut vom Weizensauer
  • 110 g Weizenmehl, 550
  • 110 ml Wasser

Für den Hauptteig:

  • 275 g Weizenmehl, 550
  • 9 g Salz
  • 3-5 g frische Hefe (optional – ich habe sie verwendet, da Tyrion nach der Sommerpause noch etwas träge war)
  • 200 ml Wasser
  • 2 mittelgroße Knollen Rote Beete (ca. 150 g)

Zubereitung

Am Tag vor dem Backen den Sauerteig ansetzen. Dazu das Anstellgut mit dem Mehl und dem Wasser in einem luftdicht verschließbaren Behälter verrühren, abdecken und für 20 Stunden reifen lassen.

Am Backtag den Sauerteig (vorher 1-2 TL abnehmen und in einem Schraubglas zurück in den Kühlschrank stellen – das ist das Anstellgut für das nächste Brot) mit dem Weizenmehl, dem Wasser, dem Salz und der zerbröselten Hefe für 5 Minuten auf niedrigster Stufe der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig kneten.

Die Rote Beete putzen und grob reiben, zum fertig gekneteten Teig geben und 1 weitere Minute kneten. Die Rührschüssel abdecken und den Teig für insgesamt 90 Minuten ruhen lassen. Während der ersten halben Stunde den Teig alle 10 Minuten (also 3 Mal) mit einer Teigkarte einmal rings herum, zur Schüsselmitte hin falten bzw. kneten.

Den Teig anschließend auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben, rund formen (der Teig ist sehr weich und bildet eher eine Art dicken Fladen statt einer Kugel) und in ein gut bemehltes Gärkörbchen geben. Den Teig darin für 3 Stunden ruhen lassen. Ich decke ihn dabei immer mit einem Bäckerleinen ab, ein bemehltes Küchentuch oder ein geölter Topfdeckel geht auch. Hauptsache, der Teig trocknet nicht aus.

Den Backofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Brotlaib auf ein mit Backpapier belegtes Backblech oder den mit Mehl bestäubten Backstein stürzen und mit etwas Dampf in den Ofen geben. Die Temperatur auf 230°C herunter schalten. Für 35-45 Minuten backen.

Zeitstrahl zur Planung des Backtages

Tag 1, abends: 1 Tag vor dem Backtag

Den Sauerteig ansetzen und abgedeckt ruhen lassen.

Tag 2, nachmittags bis abends: Backtag!

Den Hauptteig kneten, verarbeiten und backen.

Zwei Blogs, eine Idee: Von Hexen und Pilzen

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Manche Bücher verändern einen. Für immer! Du schlägst sie auf der ersten Seite auf… nichtsahnend, dass Dein Leben, so wie Du es jetzt kennst, für immer anders sein wird. Ein Satz reicht da schon aus um die Welt von einem anderen Blickwinkel sehen zu lassen. Ein Zitat reicht für eine Gänsehaut. Ein Dialog für ein herzhaftes Lachen, an das Du Dich von nun an immer erinnern wirst. Und manche dargestellte Tatsachen machen Dich regelrecht paranoid. Ja, verfolgen Dich sogar bis zum Ende aller Tage – selbst bis in Deine Träume. Für meine größte Paranoia überhaupt ist einer der größten Dichter und Denker der Literaturgeschichte verantwortlich: Hildegunst von Mythenmetz. Eines schönes Tages bescherte er mir, in einem unscheinbar anmutenden und von Dirk Bach vorgetragenen Märchen namens “Ensel und Krete”, die Paranoia meines Lebens. Es geschah ganz unerwartet. Er schweifte in hoher Erzählkunst ab, nahm das Buch „Grom“ von seinem Bücherregal, öffnete es und las einen einzigen, grauenvollen Satz:

»Hexen stehen immer zwischen Birken.«

Seitdem sehe ich überall Hexen. Und Birken. Und frage mich Dinge wie: “Wenn Hexen immer zwischen Birken stehen… stehen dann zwischen allen Birken Hexen?” Und: “Können Hexen auch von Platz zu Platz gehen und bleiben einfach nur zwischen zwei Birken stehen? Oder gehen sie gar nicht, sondern tauchen einfach auf und bleiben dann dort?”

Zum Glück bin ich nicht alleine mit meiner Paranoia. Auch die liebe Julia hat seit ihrer ersten Begegnung mit Ensel und Kretes Schicksal ein böses Gefühl zwischen Birken und sollten sie und ich uns irgendwann einmal zu zweit im Wald verirren (liebe Julia, wie steht es denn um Deinen Orientierungssinn?) wären wir wahrscheinlich hoffnungslos aufgeschmissen. Vielleicht hilft aber Konfrontations-Therapie! Wenn wir uns mal kurz zwischen die schlanken, weißen Bäume wagen, auf dem Waldboden nach Schätzen suchen und diese dann in den Topf werfen? Wer sagt immerhin, dass immer nur Hexen Menschen kochen müssen – andersrum geht’s doch sicher auch.

So haben Julia und ich uns also auf den Weg gemacht und sind mit einem großen Korb voller Pilze wieder nach Hause gekommen (ja, ok… ich war so feige und habe sie im Bioladen meines Vertrauens gekauft!). Und heute kochen wir damit für Euch, um uns unserem inneren Feind zu stellen. Bei mir landeten die Pilze mit etwas Ricotta und einem Löffel Salbei-Walnuss-Pesto in einer offenen Lasagne aus selbst gemachten Maronen-Nudeln. Der Salbei stammt aus unserem Garten und wuchs nicht in der unmittelbaren Nähe einer oder gar zwei Birken. Die Walnüsse und ebenso die Maronen im Nudelteig aber… die strahlten eine ganz böse Aura aus. Wie die Pilze. Ich schwöre es! Dennoch: Hexen geben tatsächlich eine gute Mahlzeit ab; die Lasagne war köstlich und ich glaube fast mit einem Teil der bösen Waldhexe in mir ist die Angst ein ganz klein wenig geringer geworden. Aber die Paranoia? Ich fürchte, das ist eine andere Geschichte.

Also. Lieber Walter Moers! Wenn Du diese Zeilen irgendwie, irgendwo, irgendwann einmal lesen solltest: Kannst Du bei den Birken und Hexen nicht ein gutes Wort für Julia und mich einlegen? Wir schmecken sicher nicht gut und würden uns bei dem kleinsten Gefühl einer drohenden Gefahr sofort wieder auf Hexenjagd im Wald machen. Und dabei ununterbrochen „Brumli“ schreien. Nur als Selbstschutz-Maßnahme versteht sich. Also sag nicht, wir hätten Dich nicht gewarnt! Und Dein Buch Grom? Schließ es weg! Danke!

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Ihr wollt wissen, was die liebe Julia gekocht hat? Zu ihrem Rezept geht es hier entlang.

Und bevor wir uns beim Kochen hoffnungslos in unseren Racheplänen verlieren: Liebe Shermin; das ist für Dich und Dein wunderbares Lesehungrig-Event!

Offene Hexen-Lasagne mit Maronennudeln, Waldpilzen, Ricotta und Salbeipesto

Zutaten für 2 Portionen

Für die Maronen-Nudelplatten:

  • 25 g Maronenmehl
  • 65-75 g Hartweizen- oder Nudelmehl
  • 2 Prisen Salz
  • 1 Ei

Für die Salbei-Walnuss-Pesto:

  • 10 Salbeiblätter
  • 1-2 EL gehackte Walnüsse
  • 1 EL frisch geriebener Parmesan
  • 1-2 TL frisch geriebener Pecorino
  • Olivenöl
  • 1 Prise Salz (ich: Zitronensalz)

Für die Füllung:

  • 200 g gemischte und geputzte Pilze (ich: Pfifferlinge, Steinpilze, Shiitake und Kräuterseitlinge), je nach Größe in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 1 EL Butter
  • 1 Schuss Cognac
  • 50 ml Sahne
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Ricotta

Wem die selbst gemachten Nudeln zu aufwändig ist, nimmt einfach fertige Lasagneplatten und schmeckt die Pilze noch mit einem Löffel Honig ab.

Zubereitung

Die Nudelzutaten zu einem glatten Teig verkneten. In Folie einwickeln und für mindestens 1 Stunde ruhen lassen. Den Teig bis zur gewünschten Dicke zu Bahnen ausrollen (ich: die vorletzte von 7 Stufen bei unserer Nudelmaschine). Die Nudelbahn in 4 möglichst gleich große Stücke schneiden, mit Mehl bestäuben und beiseite legen.

Die Salbeiblätter fein hacken und mit 2 EL Olivenöl im Mörser zu einer Art Paste stampfen. Die Nüsse und den Käse unterrühren (nicht mehr stampfen!) und mit Öl stecken, bis ein leicht flüssiges Pesto entsteht. Mit Salz würzen und abschmecken.

Nudelwasser in einem Topf erhitzen. Nebenbei die Pilze vorbereiten: Eine große Pfanne stark erhitzen. Die Butter hineingeben und sobald diese nicht mehr blubbert, auch die Pilze. Unter Rühren kräftig anbraten. Nach 2-3 Minuten mit ein wenig Cognac ablöschen. Weiter braten und rühren, bis sich die Alkoholwolke verzogen hat, dann die Sahne und das Salz hinzu geben. So weit einkochen, bis die Sahne eindickt. Die Temperatur so weit herunter schalten, dass die Pilze nur noch warm gehalten werden.

Die Nudeln al dente garen. Vorsichtig aus dem Topf fischen (einen Pfannenwender kann ich hierbei sehr empfehlen) oder sehr behutsam durch ein Sieb geben. Die Nudeln brechen recht schnell.

Je zwei Nudelplatten auf einen vorgewärmten Teller legen, bis zur Mitte hin mit ca. 1/4 der Pilze belegen und auf diese ca. 1/4 des Ricottas krümeln. Das unbelegte Ende der Nudelplatten auf die Füllung klappen und 1 guten TL der Salbei-Pesto darüber verteilen. Rasch servieren.

Von blonden Dämonen und der besänftigenden Wirkung cremig-gerührter Zitronen

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In jedem von uns schlummert ein kleiner, gieriger Dämon. Und er will verwöhnt werden. Meistens hören wir nicht auf ihn. Blenden ihn aus und versagen ihm seinen Spaß. So sitzt er irgendwann traurig in der tiefsten, dunkelsten Ecke unseres Unterbewusstseins und weint einsam vor sich hin. So unglücklich ist er, dass er nach einiger Zeit in uns tobt, die Hörner ausfährt, in Rage verfällt und wütet, was das Zeug hält. Bis er endlich bekommt, was er will. Seht Ihr ihn vor Euch, Euren inneren Dämon? Meiner ist blond, hat leuchtend-grüne Augen, einen britischen Akzent und einen frechen Humor, erinnert mich irgendwie an Sawyer aus LOST… und er ist kurz davor den Verstand zu verlieren. Also. Entsagen wir heute mal allen Diäten, Gesundheitskuren und Ernährungsrichtlinien und lassen es so richtig krachen. Hinfort mit allen Bedenken, schlechten Gewissen und was sich da sonst noch alles meldet. Hören wir zur Abwechslung mal auf das kleine Teufelchen auf unserer Schulter, schnallen die Gürtel etwas weiter, umarmen unseren Dämon und bringen in mal wieder zum Lachen. Er sehnt sich nämlich nach Köstlichkeiten, nach sündigem Futter auf dem Teller. Kurz: Nach alle dem, was „böse“ ist.

So zum Beispiel auch Lemon Curd. Dämonen lieben diese köstliche Zitronencreme, die so viel mehr kann, als ihr Name vermuten lässt. Man kann sie auf’s Brot schmieren. In Kuchen backen. In Tartes oder Biskuitrollen streichen. In Eiscreme rühren, mit Clotted Cream auf zart-mürbe Scones löffeln, zu Tiramisu schichten, ja, sogar zu Cocktails schütteln! Alles gute und besänftigende, glücklich machende Dinge. Und wenn einen mal der spontane Jieper packt, kann man sich die Creme auch pur hinein schaufeln.

Da dieser tobende Dämon in mir insgeheim nach Orangen giert, durften sich heute ein paar davon zu den Zitronen in der Creme gesellen. Eine schöne, fruchtige Mischung und perfekt für den bevorstehenden Herbst. Zudem kann auch eine kleine Portion Limoncello nie schaden… Und siehe da: Der Dämon grinst schelmisch vor sich hin und reicht mir glücklich seine Hand. Mission erfolgreich abgeschlossen.

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Orangen-Zitronen-Creme mit Schuss (Orange Lemon Curd)

nach einem Rezept aus “Vintage Tea Party” von Angel Adoree

Zutaten für 4 Gläser à 140 ml

  • 2 Bio-Zitronen
  • 2 Bio-Orangen
  • 125 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 4 große Eier
  • 20 cl Limoncello
  • 1 Prise Salz

Für jedes Ei kann man auch 2 Eigelb verwenden. Das intensiviert die wunderbare Gelbfärbung der Creme und mit dem übrigen Eiweiß kann man der Dekadenz noch die Krone aufsetzen, indem man das Eiweiß zu steifem Eischnee schlägt, mit Zucker auffüllt und mit einer zusätzlichen Portion sündig-süßem Mürbeteig eine Lemon Curd Meringue Pie backt.

Zubereitung

Die Zitrusfrüchte heiß abwaschen, die Schale abreiben und auspressen. Zesten und Saft zusammen mit der Butter, dem Zucker und dem Salz in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitzezufuhr langsam erwärmen und dabei immer wieder rühren, bis die Butter geschmolzen ist und der Zucker sich aufgelöst hat.

Die Eier gründlich miteinander verquirlen und zusammen mit dem Limoncello in den Topf gießen. Den Topf für weitere 5-10 Minuten auf dem Herd lassen und dabei gründlich rühren, bis die Masse eindickt und cremig wird. Häufiges Schnuppern direkt über dem Topf ist übrigens ebenfalls sehr zu empfehlen.

Die Creme auf keinen Fall zum Kochen bringen, sonst gerinnt das Ei und verdirbt den Spaß. 

Die Creme in sterilisierte Gläser abfüllen, luftdicht verschließen und komplett abkühlen lassen. Im Kühlschrank lagern.

Zu Gast bei Sabrina & Steffen mit der hawaiianischen Antwort auf den Burger: Loco Moco

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Aloha! Heute freue ich mich riesig bei zweien meiner Lieblingsblogger Gast sein zu dürfen! Sabrina und Steffen von feedmeupbeforeyougogo machen gerade die USA unsicher und ich soll die beiden heute würdig vertreten. „USA kulinarisch“ lautet derzeit das Motto auf ihrem Blog. Tja… die vereinigten Staaten sind groß! Es ist ein weiter Weg von der kalifornischen Westküste bis zur Ostküste, vom Norden Alaskas bis in den Süden runter nach Alabama, über die Rocky Mountains und den Mississippi… Und nochmals sechs Stunden mit dem Flugzeug muss man auf sich nehmen um von der Westküste zum südlichsten Punkt der USA zu gelangen: den hawaiianischen Inseln. Und die haben kulinarisch einiges drauf!

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Der Reiseführer warnt sagt: “Es ist unmöglich nach Hawaii zu reisen und dort nicht zuzunehmen.” Recht hat er, bietet das Land doch so unglaublich viel an kulinarischen Köstlichkeiten: rauchiges Barbecue, fangfrisches Seafood und tropische Früchte ziehen in ihren Bann und lassen fast zu schnell vergessen, dass man vor dem Urlaub noch wie im Wahn versucht hat, seinen Waschbrettbauch zu optimieren. Neben dem konstanten Mix aus westlicher- und südostasiatischer Küche bezaubert Hawaii auch mit ein paar Traditionsgerichten, wie zum Beispiel Poke (roher, gewürfelter Fisch in Marinade), Kalua Pork (eine Art pulled Pork, traditionell in der Erdgrube gegart) oder Laulau (in Taroblättern gedämpftes Fleisch).

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Und dann wäre da noch Loco Moco. Das hawaiianische „Plate Lunch“ schlechthin könnte man als Abwandlung eines Burgers bezeichnen, nur dass die Basis kein Brötchen ist, sondern aus zwei Kellen Reis besteht und der leckere Patty mit einem Spiegelei getoppt wird. Obendrauf kommt schlussendlich noch eine gute Kelle Bratensauce und macht das ganze zum wohl (Achtung, Untertreibung!) hässlichsten Burger der Welt. Überwindet man aber den ersten Schockmoment in Anbetracht diesen einfarbigen Etwas auf dem Teller und nimmt einen Happen, weiß man wieder warum Hawaii für seine Kochkünste bekannt ist. Soulfood der Meisterklasse! Und wer trotz alledem immer noch der Meinung ist, dass das Auge mitessen muss, der kann seinen Blick in der Zwischenzeit ja auf den Strand mit dem kristallklaren, türkis-blauen Wasser, den rauschenden Palmen und den lecker aussehenden Surfer(inne)n richten, während man den bezaubernden Klängen einer Ukulele lauscht.

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Meine Version des Loco Moco habe ich mit einem selbst gewolften Rinder-Patty gemacht und in Ermangelung einer Bratensauce mit einer frisch einreduzierten Rotweinsauce mit Johannisbeergelee übergossen. Letzteres ist zwar nicht unbedingt typisch hawaiianisch, aber deshalb nicht weniger lecker.

Und apropos hawaiianisch: Mit das beste Loco Moco von Hawaii gibt es übrigens bei Ted’s Bakery am Sunset Beach an der Nordküste von Oahu (*klick*). Wer davon auf wundersame Weise nicht satt werden sollte, kann sich danach noch ein Stück der köstlichen Chocolate Haupia Cream Pie gönnen und auf die Foodiewolke Nummer sieben schweben… Sagt mir aber nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt, wenn die Badehose danach nicht mehr passt!

Liebe Sabrina, lieber Steffen, ich wünsche Euch eine ganz tolle Zeit auf Eurer Reise und hoffe, die hawaiianische Version des Burgers ist genau nach Eurem Geschmack! Aloha und bis hoffentlich ganz bald!

Loco Moco

Zutaten für 2 Portionen

  • 250 g Rindfleisch aus der Querrippe, entweder direkt beim Fleischer gewolft oder am Stück zum selber wolfen
  • 2,5 g Salz
  • 150 g Klebereis
  • 1 EL Reisessig
  • 2 Eier

Für die Sauce:

  • 1 kleine Zwiebel oder Schalotte, geschält und gehackt
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Zucker
  • 50 ml Madeira
  • 4-5 EL Johannisbeergelee oder Preiselbeermarmelade
  • 400 ml fruchtiger Rotwein (ich: Cabernet Sauvignon)
  • kalte Butter zum Abbinden
  • eventuell 1 EL Mehl zum Eindicken

Zubereitung

Für die Sauce die Zwiebel in der Butter auf niedriger bis mittlerer Stufe glasig dünsten, bis es angenehm süßlich aus dem Topf duftet. Den Zucker und den Madeira dazu geben und warten, bis sich die Alkoholwolke verzogen hat. Das Gelee bzw. die Marmelade unterrühren und mit dem Rotwein aufgießen. Aufkochen und dann auf niedriger bis mittlerer Temperatur langsam mindestens auf die Hälfte, wenn nicht gar auf ein Drittel einreduzieren lassen.

Pürieren, durch ein Sieb streichen und in kleinen Stückchen kalte Butter nach und nach einrühren, bis die Sauce leicht andickt. Abschmecken. Wem die Sauce noch zu flüssig ist, kann mit Mehl weiter helfen und sie damit nach Belieben eindicken. Die Sauce bei niedriger Hitzezufuhr warm halten.

Wer noch kein fertiges Hackfleisch hat, verfährt wie hier (auf die Salzmenge achten und anpassen!) und beginnt damit am besten vor der Sauce.

Wer schon fertiges Hackfleisch hat, vermischt es mit dem Salz.

Aus dem Hack zwei Pattys formen.

Den Reis nach Packungsanweisung (noch besser im Reiskocher) garen. Mit Salz und wer mag mit dem Reisessig würzen.

Eine Pfanne erhitzen, etwas Öl hinein geben und die Pattys von beiden Seiten bis zum gewünschten Gargrad braten. Die Pattys heraus nehmen, auf einem Teller bei Seite stellen und die Eier in die Pfanne schlagen. Bei nicht zu heißer Temperatur zu Spiegeleiern mit flüssigem Eigelb braten.

Den Reis auf zwei Tellern verteilen, je einen Patty darauf setzen und diesen mit einem Spiegelei krönen. Je ein-zwei Kellen Sauce darüber gießen und heiß servieren.

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Die restliche Sauce kann man übrigens gut in Gläsern im Kühlschrank lagern, sollte sie aber dennoch rasch aufbrauchen. Sie passt auch gut zu einer Portion Bandnudeln, pochierten Eiern oder einem Sonntagsbraten.

Eine leuchtende, tröstende Kürbissuppe mit Graupen und Salbei

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An manchen Tagen möchte man die Welt aussperren. Nichts mehr von ihr sehen oder hören, sich mit nichts mehr auseinander setzen müssen. Das sind die Tage, die Dich schon am Morgen böse aus dem Alltag hebeln, die Dich auf hinterhältigste Weise erschrecken und die Gedanken von eben völlig surreal erscheinen lassen. Du fühlst Dich ratlos, fassungslos und magst am liebsten mit der sich konstant drehenden Welt verstecken spielen: “Ich sehe Dich nicht, also siehst auch Du mich nicht!”

Abends bist Du mit den Gedanken immer noch weit fort, beginnst erst jetzt die Geschehnisse des Tages zu verarbeiten und weißt instinktiv die Wirkung einer lieben Umarmung, eines wohligen Glases Rotweins und einer tröstenden Suppe zu schätzen. Erst recht, wenn sie Dich mit ihrer leuchtend-gelben Kürbisfarbe so lebensfroh aus der Schüssel heraus anlacht, mit den wohltuenden Aromen von Salbei verzaubert und mit ihrer cremig-feinen Samtigkeit, welche auf pürierten Gerstengraupen basiert, die Seele streichelt.

Manchmal ist so eine wärmende Suppe nämlich genau das Richtige.

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Kürbissuppe mit Graupen und Salbei

Zutaten für 4-6 Portionen

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • wer mag 1 Hand voll geräucherter Schinken in Würfeln
  • 10 große Blätter Salbei
  • 1 Glas Weißwein
  • 1 l Brühe (ich: Hühnerbrühe)
  • 2 Hand voll Gersten- bzw. Perlgraupen
  • 1/2 Becher Sahne
  • etwas Chilipulver
  • Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskat
  • 1 kleine Hand voll Sonnenblumen- oder Kürbiskerne

Zubereitung

Den Kürbis halbieren, von den Kernen befreien und schließlich in grobe Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Den Salbei grob hacken. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Salbei und (wer hat) Schinken bei niedriger bis mittlerer Hitze andünsten. Mit dem Wein ablöschen, dann Kürbis, Graupen und Brühe dazu geben, aufkochen und bei niedriger Hitze so lange köcheln, bis der Kürbis gar ist und beginnt auseinander zu fallen. Nebenbei die Sonnenblumen- bzw. Kürbiskerne in einer Pfanne anrösten, bis sie beginnen Farbe anzunehmen und einem ein nussiger Duft in die Nase steigt.

Die Suppe bis zur gewünschten Konsistenz pürieren, Sahne unterrühren, ebenso etwas Chilipulver und am Schluss alles mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Suppe auf Teller verteilen, mit den Sonnenblumenkernen und wer mag etwas gehacktem Salbei sowie einem weiteren Löffel Sahne garnieren. Heiß und dampfend servieren.

Familie Zuckerwattes Lieblings-Schrippen

Rituale sind etwas Schönes oder? Anfangs sind sie oft noch etwas neu, fast schon fremd. Man fühlt sich unsicher, beklommen vielleicht sogar. Doch mit der Zeit gehen sie einem ins Blut über, erledigen sich fast schon wie von selbst und erfreuen einen zugleich.

So zum Beispiel die Zubereitung unserer allwochenendlich anstehenden Frühstücksbrötchen: Seit bald einem Jahr gibt es sie bei uns pünktlich zum Samstag. Im Hause Zuckerwatte werden sie mit der unausgesprochenen Regel zubereitet: Ich rühre Mittwoch Abend oder Donnerstag in der Früh den Vorteig an und Herr Zuckerwatte kümmert sich am Samstag um den Brötchenteig und das anschließende Backen. Anders kennen wir es gar nicht und wüssten auch gar nicht, wie wir mit der Arbeit des anderen umgehen sollten. Am Ende würde ich den fertigen Brötchenteig in den Kühlschrank stellen und Herr Zuckerwatte den Vorteig samt Tupperdose in den Backofen schieben… Nicht auszudenken!

Tatsache ist allerdings, dass wir uns jeden Samstag Vormittag zusammen mit den fertig gebackenen Brötchen in der Küche treffen. Zum Schnuppern der duftenden, wohlig-warmen Backluft und Bestaunen der immer schöner werdenden Brötchen. Herr Zuckerwatte freut sich über den Vorteig und ich mich über einen faulen Vormittag am Wochenende. Gegessen wird auch gemeinsam, immerhin gehört das zum Wochenende dazu. Das Schöne an diesen Brötchen: Jeder Belag passt! Sowohl Frau Zuckerwattes herzhafte Lieblings-Lyoner, als auch der würzige Pecorino für beide oder Herr Zuckerwattes geliebte Marmelade. Und was nicht direkt am Samstag im Bauch verschwindet schmeckt auch noch am Sonntag zum Frühstück. Herrlich, wenn man pro Wochenende nur einmal backen muss und dennoch genug für alle da ist!

Die Brötchen dauern am Backtag einige Zeit und der Teig selbst muss ein paar Tage vorher schon vorbereitet werden. Arbeit, die sich definitiv lohnt – wir wollen nie mehr wieder andere Frühstücksbrötchen essen!

Das Rezept stammt übrigens aus dem wunderbaren Brotbackbuch von Lutz Geißler. Wer ihn noch nicht kennt, sollte das dringend nachholen: Hier geht es zu seinem Blog, hier zur Homepage von seinem Buch und hier zu meiner Rezension.

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Unsere liebsten Frühstücksbrötchen

Zutaten für 8 Brötchen (bzw. 4 Doppel-Brötchen)

Vorteig:

  • 130 g Weizenmehl (550)
  • 90 ml Wasser
  • 3 g Frischhefe
  • 3 g Salz

Hauptteig:

  • 310 g Weizenmehl (550)
  • 70 ml Wasser
  • 100 ml Milch
  • 6 g Frischhefe
  • 6 g Salz
  • 6 g Zucker, Honig oder Ahornsirup

Zubereitung

Alle Zutaten für den Vorteig in einer verschließbaren Schüssel oder kleinen Tupperbox gründlich verrühren – ich nehme dazu immer eine Gabel. Abgedeckt für eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen (damit die Hefe anspringen kann), dann für 48-72 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Am Backtag den Vorteig mit den Zutaten für den Hauptteig in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine für 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 8 Minuten auf zweiter Stufe kneten.

Den Teig abgedeckt eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Nach den ersten 30 Minuten kurz kneten bzw. falten um die Luft auszustoßen.

Nach der Ruhephase den Teig noch einmal kurz durchkneten, dann 8 möglichst gleich große Teiglinge abstechen (eine Waage ist hier sehr hilfreich). Diese zu Bällen zwischen den Händen rundschleifen und jeweils paarweise (mit dem Schluss nach oben) nebeneinander gelegt unter einem Bäckerleinen platzieren. Für weitere 45 Minuten ruhen lassen.

Derweil den Ofen auf 230°C Ober- und Unterhitze vorheizen, am besten mit einem Pizzastein. Die Brötchenpaare jeweils quer ca. 1-2 cm tief einschneiden und in den Ofen schieben. Etwas Wasser für Dampfentwicklung dazu geben und insgesamt 20 Minuten backen. Nach den ersten 10 Minuten, die Ofentür kurz öffnen um den Dampf heraus zu lassen, dann die Temperatur auf 210°C herunter schalten. Während der letzten 5 Minuten die Backofentür einen kleinen Spalt breit öffnen – das gibt eine schönere Kruste.

Zeitstrahl zur Planung des Backtages:

Tag 1, abends, 2-3 Tage vor dem Backtag

Zutaten für den Vorteig gut zusammen rühren, 1 Stunde abgedeckt bei Zimmertemperatur anspringen lassen, dann ab in den Kühlschrank.

Tag 3, abends / Tag 4, morgens: Backtag!

Den Hauptteig kneten, verarbeiten und backen.

Wir bereiten den Teig somit immer am Mittwoch Abend vor, damit wir am Samstag Morgen backen können.

Wenn der Sommer noch nicht gehen will: Buntes, ofengeröstetes Gemüse mit Bratwürsten und Ziegenkäse

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Irgendwo im Kalender versteckt sich eine unbekannte Jahreszeit. Ich bin fest der Meinung. Nämlich die zwischen Sommer und Herbst. „Sommerbst”? „Herbstommer“? Nee, klingt doof. Also Sommerbst. Sommerbst sind diese paar Tage zwischen Sommer und Herbst, an denen man sich verwirrt fühlt. Weder ist es drückend heiß und Badewetter, noch ist man schon so weit um den Herbst richtig anerkennen zu können (oder gar wollen). Dennoch steckt man irgendwo zwischen drin: zwischen lockerer Sommerküche und den ersten wärmenden Herbstgerichten.

Leichte Salate lachen einen im Sommerbst ebenso wenig an wie deftige Aufläufe und neben dem ganzen wunderbaren, frischen Obst möchte man sich doch auch gerne noch etwas Herzhaftes gönnen. Der erste düster-verregnete Nachmittag trübt schon die Kreativität beim Kochen und seltsamerweise hat man in Anbetracht der kürzer werdenden Tage anscheinend selten Zeit sich mit Muße in die Küche zu stellen. Zum Glück gibt es Ofenpfannen! Wenig Aufwand und durch die Röstaromen wunderbar wohltuend. Beispielsweise mit einer bunten und willkürlichen Mischung Gemüse, würzigen Bratwürsten und aromatischem Ziegenkäse, über welchen man etwas Ahornsirup geträufelt hat. Geschmacksexplosion garantiert!

Es traf sich somit gut, dass der Alex eines meiner frisch gebackenen Brote haben wollte und mir dafür ein paar seiner selbst gewursteten Bratwürste zum Tausch anbot. Wie hätte ich da nur nein sagen können? Eben! Die Idee zu diesem herrlich unkomplizierten Rezept stammt aus dem wunderbar humorvollen und köstlich bebilderten Kochbuch „Komm Du mir nach Hause“ von Lotta Lundgren. Sie packt sogar noch ein paar Weintrauben mit ins Gericht. Die hatten wir an diesem Abend leider nicht zu Hause, doch auch ohne schmeckte das Gericht schon bombastisch!

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Die Würste waren übrigens der reine Wahnsinn! Lieben Dank für den Tausch, Alex! 

Buntes, ofengeröstetes Gemüse mit Bratwürsten und Ziegenkäse

Zutaten für 2 Portionen

  • 4 würzige Bratwürste (ich: die hier)
  • 500-1000 g gemischtes Gemüse (ich: 6 Möhren vom Bund (Grün abgeschnitten), 2 Knollen Fenchel, 3 gelbe Tomaten, 1 Zwiebel)
  • 6 Knoblauchzehen
  • 2-3 EL Pinienkerne
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Prisen grobes Salz
  • 1 Ziegenkäserolle
  • 1 EL Ahornsirup

Zubereitung

Einen großen Bräter, eine Ofenpfanne, ein tiefes Backblech oder ähnliches in den Backofen schieben und diesen auf 225 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Gemüse putzen, wenn nötig schälen und in Stücke schneiden. Je wässriger das Gemüse ist, desto größer können die Stücke sein, je härter und trockener es ist, umso kleiner sollten die Stücke sein. Die Knoblauchzehen in der Schale lassen.

Den heißen Bräter aus dem Ofen holen, 1 EL Olivenöl hinein geben, ebenso das Gemüse und den Knoblauch. Das Salz darüber reiben. Alles kurz verrühren, dann die Bratwürste obenauf legen und die Pinienkerne hinzu geben. Für 30 Minuten in den Backofen schieben, dann den Ofen auf die erste Grillstufe umschalten und für 5-10 Minuten weiter backen, bis das Gemüse an den Rändern eine schöne Farbe angenommen hat.

Den Ziegenkäse in 2 dünne oder 4 dicke Scheiben schneiden (wenn Ihr das Messer vorher mit Wasser befeuchtet, lässt sich der Käse besser vom Messer lösen), auf das Gemüse und die Würste legen. Den Käse mit dem Ahornsirup beträufeln und alles zurück in den Ofen schieben. Für weitere ca. 10 Minuten backen, bis der Käse eine schöne, goldgelbe Farbe angenommen hat und sich der verführerische Duft aus dem Ofen nicht mehr ignorieren lässt. Rasch servieren.

Dazu passt ein würziges Pale Ale oder ein aromatischer Wein.

Veganes Abendessen mit einem Vampir(-Liebhaber): Wassermelonen-Salat mit Fenchel und blutrotem Granatapfel

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Wenn Du am liebsten Fantasy-Werke liest… wie lange braucht es, bis Du doch wenigstens ein ganz kleines Bisschen abergläubisch wirst? Ein Buch? Dreizehn Jahre? Einen Satz? Wenn es abends dunkel wird und der Vollmond die Welt ins silberne Licht taucht, die Fledermäuse über den Himmel zu flattern beginnen und irgendwo ein Wolf äh… Hund jault, könnte man sich tatsächlich ab und an hinreißen lassen. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur seltsam. Schon als Kind fing es an: Rüdiger von Schlotterstein entführte mich mit seinen Büchern in die Welt der Vampire… und diese faszinierte mich. Später folgten Wesen wie der Graf (sowohl hier als auch hier), Nosferatu, Dracula, Bill und nicht zu vergessen Lestat, der rebellische und innerlich zerrissene Prinz. Liebe Freunde der Chronik der Vampire von Anne Rice: Es erwartet uns tatsächlich ein neuer Roman aus dieser düster-faszinierenden Welt und über unseren blonden Lieblingsvampir. Ach, lieber Lestat, was freuen wir uns auf Dich!

Aber geht es Euch nicht auch ab und an so, dass Ihr in Anbetracht von wunderschön, dunkelrot leuchtenden Granatapfelkernen an Hämoglobin denken müsst? Nein? Vielleicht liegt es ja am Biologie-Unterricht… Wenn ich sie so vor mir liegen habe glaube ich manchmal, sie sind bei allen Vampiren weltweit ein anerkannter Blut-Ersatz bei Hämatophobie. Sie sind gesund, leuchten wunderbar und schmecken einfach traumhaft. Nur das Öffnen des Granatapfels und das anschließende Herausfischen der Kerne ist immer eine ausgemachte Sauerei. Wenn man sich nicht mit Tricks zu helfen weiß, sieht man nach der Prozedur selbst aus, wie ein Monster der Mythenwelt, kurz nach einer ausgiebigen Fressorgie.

Die Assoziationen mit dem Hauptnahrungsmittel der nachtaktiven Fabel-(?)Wesen mal beiseite: Granatapfelkerne können aus einem simpel anmutenden Gericht ein sinnliches Kunstwerk zaubern. Sie glänzen auf dem Teller, geben einen schönen Biss und einen herrlichen Geschmack ab. 

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Ganz fein beispielsweise passen sie zu diesem Salat in Kombination mit Wassermelone, fein gehobeltem Fenchel und einem Limettensaft-Dressing mit Ingwer. Darüber ein paar Blätter frisch-leuchtendes Koriandergrün und schon hat man innerhalb von wenigen Minuten ein köstlich-erfrischendes (Sommer-)Abendessen vor sich stehen, das regelrecht süchtig macht. Lestat würde zwar sicher niemals seine Diät dafür aufgeben, aber er weiß ja nicht, was ihm dabei entgeht!

Die Idee zu diesem Rezept stammt aus dem wunderbaren Kochbuch “Komm Du mir nach Hause” von Lotta Lundgren und ich widme es wieder der lieben Shermin und ihrem Lesehungrig!-Blogevent.

Wassermelonen-Salat mit Fenchel und Granatapfel

Zutaten für 2 Portionen

  • 1/2 kleine Wassermelone (etwas mehr als 1 kg)
  • 1 kleine Fenchelknolle, großzügig geputzt
  • 1/2 ergiebige oder 1 weniger ergiebige Limette
  • 1 Daumennagel großes Stück Ingwer
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 1/2 TL Zucker
  • 2 Prisen Salz
  • 1 EL Koriander
  • 1/2 Granatapfel

Zubereitung

Die Wassermelone in 2 cm dicke Scheiben schneiden, diese von der Schale befreien und grob würfeln. Den Fenchel in hauchdünne Scheiben hobeln oder schneiden. Die Granatapfelkerne am besten in einer Schüssel voll Wasser aus dem Apfelgehäuse lösen und auffangen. (Die übrigen Kerne der anderen Hälfte lassen sich hervorragend in einem Schraubglas im Kühlschrank lagern oder mit etwas Gin in einem Glas versenken.) 

Die Limette auspressen. Den Ingwer schälen, das so entstehende Mus auspressen und dabei den austretenden Saft auffangen. Die trockenen Fasern können weg. Den Limettensaft mit dem Ingwersaft, Olivenöl, Zucker und Salz zu einem Dressing verrühren. Abschmecken.

Die Stücke der Wassermelone mit dem Fenchel auf zwei Teller verteilen, mit dem Dressing beträufeln. Die Granatapfelkerne darüber verteilen und zuletzt mit dem Koriandergrün garnieren.

Und da dieses leckere Gericht ganz ohne Tierprodukte auskommt, ist es auch mein erster Beitrag für den Tierfreitag.

“La Cucina – Die originale Küche Italiens” von der Accademia italiana della Cucina

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Es gibt Kochbücher, die bestechen durch wunderschöne Fotografien. Andere hingegen setzen auf eine poppige Aufmachung oder grafische Spielereien. Für mich müssen Kochbücher normalerweise Bilder enthalten. Denn gerade, wenn es schnell gehen muss, schaue ich mir lieber nur die Fotos der Gerichte an um schließlich mein eigenes Ding draus zu machen. Dennoch gibt es Kochbücher, die kommen ohne Bilder aus. Machen sie sogar fast überflüssig. Und überzeugen dennoch!

Eines dieser Kochbücher ist „La Cucina“ aus dem Callwey Verlag. Und das möchte ich Euch heute vorstellen.

Coverdaten vom Callwey Verlag zur Verfügung gestellt

Coverdaten vom Callwey Verlag zur Verfügung gestellt

Äußerliches und erster Eindruck:
Das Buch ist dick. Und schwer! Stolze 960 Seiten hat es und wiegt knapp 2 kg. Ein richtiger Brummer. Die Aufmachung ist rustikal-italienisch, sowohl außen als auch innen. Den Titel ziert ein leicht kitschig anheimelndes Cover, auch hier verzichtet man auf eine Bebilderung und setzt auf eine verzierte Schrift, die alles aussagt, was man wissen muss: Es handelt sich um ein rein italienisches Kochbuch mit Traditionsrezepten. Der Innenteil ist aus dickem Papier, das sich gut anfühlt, und wird mit drei Lesebändchen in den italienischen Flaggenfarben geziert. Die Schriftfarbe ist schwarz und als einziges Zierelement wird eine farbige Hervorhebung der Schrift in blau oder rot verwendet. Schlicht, aber praktisch.

Inhalt:
Nach einer kurzen Einleitung samt Auflistung der speziellen Zutaten und einer Übersichtskarte zu den einzelnen Regionen Italiens geht es gleich los mit dem Hauptteil des Buches: den Rezepten. Sie sind in acht Kapitel gegliedert und durch einen Reiter am Außenrand der Seiten schnell wieder zu finden: Antipasti, Pizza & Saucen, Suppen, Pasta, Polens & Reis, Fisch, Fleisch & Geflügel, Gemüse, Käse und schließlich Desserts. Dem Hauptteil folgen mehrere Indexe: Erst nach den italienischen Rezeptnamen, dann nach Regionen (innerhalb dieser nach den einzelnen Hauptkapiteln) und noch nach Hauptzutaten. Dem folgen noch drei freie Seiten mit Platz für Notizen am Ende des Buches.

Die Rezepte:
Die Rezepte sind Traditionsgerichte und das merkt man schnell. Die Bolognese zu den Tagliatelle (Seite 392) ist mehr ein Ragout statt einer Tomatensauce mit Fleisch, so wie es sein muss. Die Carbonara für die Spaghetti (Seite 382) wird ohne Sahne gemacht und es wird generell nicht am guten Olivenöl, Parmesan und frischen, größtenteils sehr schlichten und günstigen, Zutaten gespart. Zudem sind die Zubereitungen allesamt sehr simpel und zugleich raffiniert. Typisch italienisch. Die Rezepte werden innerhalb ihrer jeweiligen Kapitel nach deren italienischem Namen sortiert: Die Bauernsuppe („Cialda“) befindet sich demnach hinter der Sardellensuppe (Bagnun d’Anciö) – anfangs etwas ungewohnt, doch bald stört es nicht mehr, zumal man auch durch die mehrfachen Indexe am schnellsten sein gesuchtes Rezept findet. Immerhin ist das Buch knapp 1000 Seiten dick! Der italienische Name wird der groß gesetzten deutschen Übersetzung gegenüber gestellt und von der Angabe der zugehörigen Region begleitet. Der Rezepttext startet oft mit einer kurzen Beschreibung zum jeweiligen Rezept, sei es was daran besonders ist oder aus welcher Stadt es kommt. Wie der Name zur zugehörigen Region ist diese Beschreibung farbig hervorgehoben.

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Nachgekocht: Nudeln mit Bohnen von Seite 305

Greifen Rezeptteile auf Grundrezepte zurück (Parade-Beispiel: Pizzateig) wird auf die jeweilige Seite verwiesen um den Text knapp zu halten. Bei einem Handbuch wie diesem völlig in Ordnung, da es auch den Rahmen des Buches beschränkt und man nicht über 20 Mal das gleiche Pizzateig-Rezept benötigt.

Besondere Traditionsrezepte sind in einem Kasten hervor gehoben und setzten sich deutlich von den anderen Rezepten ab. So beispielsweise Rose Fritte, frittiertes Gebäck in Rosenform, auf Seite 852. Hier wird sich nicht groß mit genauen Zutaten-Angaben und Anweisungen beschäftigt, sondern lediglich ein kurzer Abriss zur Herstellung gegeben.

Die Rezepte sind vielfältig wie das Land selbst: Den traditionellen Kastanienkuchen findet man ebenso wie die Spaghetti mit Venusmuscheln, den Reis mit Erbsen, die frittierten Salbeiblätter mit Sardellen, die Reisbällchen oder die Meringen.

Der Praxistest:
Die Rezepte gelingen, sind wirklich „typisch italienisch“ und schmecken! Mehr braucht man dazu kaum zu sagen. Schön finde ich, wie man sich hier durch die Rezepte entlang hangeln kann und oft bei einem anderen Rezept hängen bleibt, als bei dem, das man eigentlich gesucht hat. Man wird zum Ausprobieren verleitet und lernt das schöne Land am Mittelmeer von der eigenen Küche aus noch ein wenig besser kennen.

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Nachgekocht: Risotto Mari E Monti von Seite 369

Fazit:
Wer die italienische Küche mag und traditionelle Rezepte aus diesem Land nachkochen möchte, ist mit diesem Buch bestens beraten. Es enthält mit den über 2000 Rezepten alles, was man aus dem letzten Italien-Urlaub kennt und noch viel mehr, von dem man bisher noch nie gehört hat. Es zeigt einem deutlich die regionalen Unterschiede der italienischen Küche auf, bringt einem die schlichte und doch so gute Hausmannskost wieder nah und, das wichtigste: Es macht riesig Spaß daraus zu kochen! Und vielleicht hat man mit „La Cucina“ sogar zum ersten Mal in seinem Leben ein Kochbuch, in dem man die Bilder oder Grafiken nicht vermisst, sondern sich an der Fülle der Vielfalt erfreut. Ein wunderbares Nachschlagewerk!

Bewertung: ✭ ✭ ✭ ✭ ✭

Kurzübersicht:
Titel: La Cucina – Die originale Küche Italiens
Autor: Accademia Italiana della Cucina
Herausgeber: Callwey Verlag
Umfang: 960 Seiten
Gewicht: ca. 1890 Gramm
ISBN: 9783766720368
Erstausgabe: 2013
Preis: 39,95 €

Rezepte aus diesem Buch:

Risotto Mari E Monti

Herzlichen Dank an den Callwey-Verlag, der mir das Rezensionsexemplar dieses Buches zur Verfügung gestellt hat. Meine eigene Meinung zu diesem Buch bleibt davon unberührt.

Noch einen Gin, Mylady?

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Als Queen Mum starb, war ich noch keine 20 Jahre alt. Und ich wusste auch nicht viel von der Dame, außer, dass ich sie einmal aus der Ferne gesehen hatte, sie die Mutter der englischen Königin gewesen war und dass sie es liebte, sich ein Gläschen Gin zu gönnen. Ersteres machte mich verdammt stolz, zweiteres war allein schon vom Namen her sowieso logisch und letzteres verwirrte mich einfach nur. „Gin? Wie kann man das nur trinken?“ Für mich war es damals einfach nur unbegreiflich, wie man nur um alles in der Welt Wacholderschnaps trinken kann und mich schüttelte es allein schon beim Gedanken daran. Inzwischen zähle ich mich selbst zu den „Gin-Nerds“ und könnte meinen Lieblingsgin am liebsten auf ein Podest ins Wohnzimmer stellen. Schuld an alle dem ist ein Gin-Cocktail, welcher lediglich aus Gin und Granatapfelkernen bestand. Ich konnte einfach nicht widerstehen: Allein schon die Idee Granatapfelkerne in Gin zu versenken, mit welchem sie sich wunderbar mit Wacholderaroma vollsaugen könnten um mit einem Bissen im Mund zu explodieren… ein Traum!

Seit diesem Tag verstehe ich die liebe Queen Mum und ihre kleine Schwäche für dieses köstliche Gebräu. Dem „gewöhnlichen“ Gin für Cocktails gesellten sich somit Lieblingssorten hinzu, die teilweise kaum unterschiedlicher sein könnten. Der Monkey 47 verzaubert mich somit seit fast einem Jahr mit seiner zitruslastigen und fruchtigen Frische und vor ein paar Wochen zog mich dann auch der Next Level von Simon’s in seinen Bann. Im Gegensatz zum Äffchen ist dieser vollgepackt mit wärmend-würzigen Aromen, schmeckt wunderbar nach Kardamom und fasziniert somit auf eine vollkommen gegensätzliche Art. Wie beim Monkey47 kommen all seine Zutaten aus Deutschland und er wird ebenfalls komplett zu Hause und in liebevoller Handarbeit hergestellt.

Und obwohl beide Gins auch pur ein wahrer Genuss sind, gönne ich mir ab und an einen Cocktail damit. Immerhin ist Sommer und dies muss gefeiert werden! Dazu passt ein entspannender Abend auf Balkon oder Terrasse und die sonnendurchflutete Musik der Beach Boys. 

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Gin & Tonic

Der Clou bei diesem Cocktail ist die richtige Kombination von Gin und Tonic Water. Das ist ähnlich wie bei der Liebe: Entweder es funkt… oder es funkt nicht.

Gerade die Tonic Waters von Fever-Tree haben es mir ganz besonders angetan.

Meine Favoriten für meine Lieblings-Gins:
Der Next Level Gin mit dem Indian Tonic Water von Fever-Tree und der Monkey47 mit dem Mediterranean bzw. Elderflower Tonic Water (ebenfalls von Fever-Tree).

Zutaten für 1 Portion

  • 4 cl Gin
  • 200 ml Tonic Water
  • 1 Scheibe Zitrone

Zubereitung

Eine Scheibe Zitrone auf das Glas verteilen und dieses einen knappen cm hoch mit Gin füllen. Mit Tonic Water auffüllen. Wer es eiskalt mag, gibt noch Eiswürfel mit ins Glas.

White Lady

Dieser Gin-Cocktail ist eine tolle Alternative zum Lieblings-Longdrink. Gesehen habe ich das Rezept bei der lieben Shermin und musste es sofort selbst ausprobieren. Das Ergebnis ist ein köstlicher, erfrischender Gin-Cocktail, der mit dem Zitronensaft herrlich *BÄM* im Mund macht. Ersetzt man den Zuckersirup durch 1-2 TL Rohrzucker ist der Cocktail ein wenig säuerlicher und herrlich spritzig; etwas worauf ich zum Beispiel sehr abfahre. Einfach mal ausprobieren – jedenfalls ist er perfekt für den Sommer!

Zutaten für 2 Gläser

  • 8 cl Gin
  • 4 cl Zitronensaft, frisch gepresst
  • 2 cl Orangenlikör
  • 2 cl Zuckersirup
  • Eiswürfel

Zubereitung

Alle Zutaten in einen Cocktail Shaker füllen, diesen verschließen und kräftig schütteln. Die Flüssigkeit (ohne die Eiswürfel) auf Gläser verteilen und kalt genießen.

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Wodka Tonic

Kein Gin-Fan? Oder einfach mal Lust auf was anderes? Der Gin & Tonic funktioniert auch wunderbar mit Wodka!

Zutaten für 1 Portion

  • 4 cl Wodka (ich mag für Cocktails den Absolut aus Schweden sehr gerne)
  • 200 ml Tonic Water 
  • 2-3 Zweige frische Kräuter, wie beispielsweise Zitronenmelisse oder Thymian

Zubereitung

Die Kräuter ins Glas geben und einen knappen cm hoch Wodka eingießen. Mit Tonic Water auffüllen. Auch hier gilt: Wer es eiskalt mag, gibt noch Eiswürfel mit ins Glas.

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